Der große Frust (1983)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Lawrence Kasdan |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 105 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1983-09-30 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 8.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 56.342.711 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (668 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Sieben Freunde, drei Frauen und vier Männer, haben in den 60er Jahren gemeinsam studiert und sich danach aus den Augen verloren. Nun sehen sie sich wieder — allerdings aus einem Anlass, den niemand gesucht hat: Alex, der Achte im Bunde, hat sich aus Frust die Pulsadern aufgeschnitten, und zu seiner Beerdigung kommen alle zusammen. Aus dem Begräbnis wird ein gemeinsames Wochenende. Zwischen Gesprächen, Erinnerungen und Nebenbemerkungen lassen die Hinterbliebenen ihre Biographien Revue passieren und stellen dabei unfreiwillig fest, wie weit sie von dem entfernt sind, was sie einmal vorhatten.
Entstehungsgeschichte
Lawrence Kasdan führte Regie bei diesem Film aus dem Jahr 1983. Die Besetzung nennt Tom Berenger, Glenn Close, Jeff Goldblum und William Hurt — vier Namen für ein Ensemblestück, in dem keine Figur die anderen an den Rand drängt. Freigegeben ist der Film ab 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Komödie und Drama sind hier nicht getrennt, sondern derselbe Ton in zwei Richtungen: Der Anlass ist ein Todesfall, die Form ein Wochenende unter alten Bekannten, in dem gelacht und abgerechnet wird. Erzählerisch verlangt eine solche Anlage wenig äußere Handlung. Ein Haus, ein begrenzter Zeitraum, eine feste Gruppe — die Bewegung findet in den Gesprächen statt. Dass die Figuren eine gemeinsame Vergangenheit im Studium teilen, gibt dem Film seine Reibungsfläche: Jeder kennt die früheren Absichten der anderen und kann sie mit dem vergleichen, was daraus geworden ist. Der abwesende Achte bleibt dabei die ganze Zeit im Raum, ohne selbst auftreten zu können.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 6,8 von 10 beruht auf einer Basis von einigen hundert Stimmen und beschreibt ein freundliches, kein enthusiastisches Urteil. 43 Jahre liegen inzwischen zwischen Erscheinen und Gegenwart; die Studienzeit der Figuren war schon damals Vergangenheit, sodass der Film heute gleich zwei zeitliche Ebenen im Rückblick zeigt. Im Genre steht er für das Ensembledrama, das seine Wirkung aus Dialog und Besetzung zieht statt aus Ereignissen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Tom Berenger als Sam Weber
- Glenn Close als Sarah Cooper
- Jeff Goldblum als Michael Gold
- William Hurt als Nick Carlton
- Kevin Kline als Harold Cooper
- Mary Kay Place als Meg Jones
- Meg Tilly als Chloe
- JoBeth Williams als Karen Bowens
- Don Galloway als Richard Bowens
- James Gillis als Minister
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Verfügbarkeit
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