Duell in den Wolken (1957)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Douglas Sirk |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 91 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1957-11-21 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Einspielergebnis | 1.500.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (101 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Robert Schumann war Pilot im Ersten Weltkrieg, geblieben ist ihm die Kunst, mit einer kleinen Maschine bei Jahrmärkten Kunststücke zu fliegen. Der Lokaljournalist Burke Devlin gerät in den Sog dieser Familie und wird Zeuge, wie sehr der einstige Kriegsflieger im Alltag abgesunken ist. Er sieht die Frustration der Ehefrau, die mit dieser Existenz zu kämpfen hat, und den stillen Schaden, den der gemeinsame Sohn nimmt, wenn Mechaniker und Konkurrenten Witze über den Vater machen. Schumann selbst gibt seine Hoffnung nicht auf: Er sucht weiter nach der einen Gelegenheit, die ihm Selbstachtung zurückgeben und seiner Familie beweisen könnte, dass die alten Träume noch etwas wert sind.
Entstehungsgeschichte
"Duell in den Wolken" entstand 1957 unter der Regie von Douglas Sirk. In den Hauptrollen sind Robert Stack als Schumann, Rock Hudson als Devlin, Dorothy Malone als dessen Ehefrau und Jack Carson zu sehen. Der Film ist als Drama angelegt und ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verlagert den Blick vom Krieg auf die Zeit danach, auf die Frage, was aus jemandem wird, der einmal für etwas Großes stand und nun mit Jahrmarktkunststücken um Anerkennung ringt. Dass ein Außenstehender, der Journalist, als Beobachter fungiert, verschiebt die Perspektive: Nicht Schumann erzählt seine eigene Geschichte, sondern sie wird durch fremde Augen sichtbar, was die Diskrepanz zwischen Selbstbild und Außenwahrnehmung betont. Die Ehefrau und der Sohn stehen für die Kosten, die dieser Kampf um Selbstachtung im privaten Umfeld verursacht, und machen aus einem Fliegerdrama zugleich ein Familiendrama. Die Kombination aus Nachkriegsfigur, öffentlicher Zurschaustellung und familiärem Leid gibt dem Stoff eine Schwere, die über bloße Flugshow-Spannung hinausgeht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,8 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen lässt sich der Film als solide, aber kein breit diskutiertes Werk einordnen. Zwischen der Entstehung 1957 und heute liegen mehrere Jahrzehnte, in denen sich das Bild von Kriegsveteranen und deren Nachleben im Film immer wieder verändert hat. Innerhalb des Dramas positioniert sich der Titel als Charakterstudie, die persönliches Scheitern und familiäre Belastung in den Mittelpunkt stellt, statt auf äußere Spannung allein zu setzen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Rock Hudson als Burke Devlin
- Robert Stack als Roger Shumann
- Dorothy Malone als LaVerne Shumann
- Jack Carson als Jiggs
- Robert Middleton als Matt Ord
- William Schallert als Ted Baker
- Alan Reed als Colonel Fineman
- Alexander Lockwood als Sam Hagood
- Robert J. Wilke als Hank
- Christopher Olsen als Jack Shumann
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Verfügbarkeit
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