Solange es Menschen gibt (1959)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Douglas Sirk |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 125 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1959-04-09 |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (328 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
New York: Lora Meredith zieht ihre kleine Tochter Susie allein groß und träumt von einer Laufbahn als Schauspielerin, doch das Geld reicht kaum zum Leben. Da begegnet sie Annie Johnson, einer schwarzen Frau ohne Obdach, die ebenfalls allein mit ihrer Tochter Sarah Jane dasteht, einem Mädchen mit gemischter Herkunft.
Lora nimmt Annie und Sarah Jane bei sich auf. Annie kümmert sich um den Haushalt, während Lora nach Arbeit sucht. Die Jahre vergehen, Lora wird zu einem erfolgreichen Star und opfert ihr Privatleben der Karriere. Susie und Sarah Jane wachsen gemeinsam auf, großgezogen von der stets verlässlichen Annie. Doch als Sarah Jane ins Jugendalter kommt, wendet sie sich von ihrer Mutter ab, weil diese schwarz ist.
Entstehungsgeschichte
Douglas Sirk inszenierte das Drama, das 1959 erschien. Lana Turner, John Gavin, Juanita Moore und Sandra Dee bilden die Besetzung. Der englische Originaltitel lautet „Imitation of Life“.
Hinter den Kulissen
Drama und Liebesfilm verbinden sich hier, doch die Geschichte reicht weit über eine Romanze hinaus. Sie erzählt von zwei Müttern und zwei Töchtern, deren Leben sich über viele Jahre hinweg verschränken. Der Aufstieg der einen Mutter zum Star steht dem stillen Dienst der anderen gegenüber, und schon diese Konstellation zeigt, wie ungleich die Chancen der beiden Frauen verteilt sind.
Im Zentrum steht ein Konflikt, der mit Hautfarbe und gesellschaftlicher Ausgrenzung zu tun hat. Sarah Jane lehnt ihre Mutter ab, weil deren Hautfarbe sie selbst einer Welt zuordnet, der sie entkommen möchte. Das berührt Fragen von Identität, Scham und Zugehörigkeit, die nach einem ernsten, behutsamen Blick verlangen.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,4 von 10 Punkten fällt das Urteil des Publikums klar positiv aus. Grundlage sind einige hundert Stimmen.
Seit dem Erscheinen sind 67 Jahre vergangen. Die Themen haben dadurch nichts von ihrer Schwere verloren: Rassismus, der bis in eine Familie hineinwirkt, der Preis beruflichen Erfolgs und die Frage, was Mütter und Töchter einander schulden. Im Feld des großen Familien- und Liebesdramas steht der Titel für eine Erzählweise, die persönliche Schicksale mit gesellschaftlichen Spannungen verbindet.
Bilder








Besetzung & Stab
- Lana Turner als Lora Meredith
- John Gavin als Steve Archer
- Juanita Moore als Annie Johnson
- Sandra Dee als Susie (16)
- Susan Kohner als Sarah Jane (18)
- Robert Alda als Allen Loomis
- Dan O'Herlihy als David Edwards
- Karin Dicker als Sarah Jane (8)
- Terry Burnham als Susie (6)
- John Vivyan als Young man
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Verfügbarkeit
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