Edipo Re - Bett der Gewalt (1967)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Pier Paolo Pasolini |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 104 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1967-09-07 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (373 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ödipus ist der Sohn von Laios und Iokaste, dem Königspaar von Theben. Eine Prophezeiung sagt voraus, dass das Kind einmal seinen Vater töten wird. Deshalb wird Ödipus schon als Säugling ausgesetzt, man überlässt ihn dem Tod.
Doch das Kind wird gerettet und vom König von Korinth angenommen. Ödipus wächst auf, ohne zu wissen, woher er stammt. Als Erwachsener macht er sich auf den Weg nach Theben und begegnet unterwegs Laios. Die beiden geraten in Streit, und die Auseinandersetzung endet tödlich, ohne dass Ödipus ahnt, wen er vor sich hat. In Theben angekommen, heiratet er die Witwe des Königs. Welche Wahrheit sich hinter dieser Verbindung verbirgt, ist dem Publikum längst klar, bevor die Figuren sie erkennen.
Entstehungsgeschichte
Pier Paolo Pasolini führte Regie bei diesem Drama aus dem Jahr 1967. Franco Citti, Silvana Mangano, Alida Valli und Carmelo Bene gehören zur Besetzung. Der englische Titel lautet „Oedipus Rex“. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Als reines Drama verzichtet der Film auf jede Genremischung und stellt das Schicksal einer einzelnen Figur in den Mittelpunkt. Die Handlung ist streng angelegt: Eine Prophezeiung am Anfang bestimmt alles, was folgt, und jeder Versuch, ihr zu entgehen, führt nur näher an ihre Erfüllung heran.
Genau darin liegt die besondere Spannung dieser Erzählform. Das Publikum weiß früh, was die Figuren nicht wissen. Die Aussetzung soll den Vatermord verhindern, die Rettung und Adoption in Korinth sollen Ödipus ein anderes Leben ermöglichen, und doch führt ihn sein Weg zurück nach Theben. Der Streit mit Laios und die spätere Heirat ergeben sich scheinbar zufällig, folgen aber dem vorgezeichneten Muster. So entsteht keine Spannung auf das Was, sondern auf das Wie und auf den Moment der Erkenntnis.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,8 von 10 Punkten fällt die Durchschnittsbewertung solide positiv aus. Die Basis umfasst einige hundert Stimmen, was für einen Film dieses Alters eine nennenswerte, wenn auch begrenzte Resonanz bedeutet.
Seit dem Erscheinen sind 59 Jahre vergangen. Innerhalb des Dramas gehört der Titel zu den Werken, die einen Stoff von Schicksal, Schuld und Unwissen in den Mittelpunkt stellen. Tötung und eine verhängnisvolle Ehe bilden den ernsten Kern der Geschichte.
Bilder








Besetzung & Stab
- Franco Citti als Oedipus
- Silvana Mangano als Jocasta, Queen of Thebes (and unnamed Italian young mother)
- Alida Valli als Merope, Queen of Corinth
- Carmelo Bene als Creon
- Julian Beck als Tiresias
- Luciano Bartoli als Laius, King of Thebes (and unnamed Italian young father)
- Francesco Leonetti als Servo di Laio
- Ahmed Belhachmi als Polybus, King of Corinth
- Giovanni Ivan Scratuglia als Sacerdote
- Giandomenico Davoli als Pastore di Polibo
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Verfügbarkeit
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