Ein Elefant irrt sich gewaltig (1976)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Yves Robert |
|---|---|
| Genre | Komödie, Liebesfilm |
| Laufzeit | 110 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1976-09-22 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 7 (228 Stimmen) |
Worum es geht
Ein Parkhaus in Paris, mitten in der Nacht: Der Regierungsangestellte Etienne führt ein Leben nach festen Regeln, geprägt von Beruf und Familie, bis ihm eine unerwartete Begegnung alles durcheinanderbringt. Ein Luftschacht bläst einer Fotomodell-Fremden das rote Kleid hoch, und Etienne ist von diesem Moment an nicht mehr derselbe. Die Frau in Rot wird zur fixen Idee eines Mannes, der plötzlich etwas Außergewöhnliches wagen will, ohne dass seine Frau Marthe etwas davon erfährt. Dabei ist er auf die Hilfe seiner Freunde angewiesen, drei chaotische Gestalten, deren Unterstützung die Angelegenheit eher erschwert als erleichtert. Ob der überkorrekte Beamte am Ende tatsächlich aus seiner geordneten Welt ausbricht, bleibt offen.
Entstehungsgeschichte
„Ein Elefant irrt sich gewaltig“ stammt aus dem Jahr 1976 und wurde von Yves Robert inszeniert. Der Film ist als Komödie mit Liebesfilm-Elementen angelegt und trägt eine Freigabe ab 16 Jahren. In den zentralen Rollen sind Jean Rochefort, Claude Brasseur, Guy Bedos und Victor Lanoux zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Komödie und Liebesfilm zeigt sich bereits in der Anlage der Geschichte: Ein spontaner Gefühlsausbruch trifft auf ein durchgeplantes bürgerliches Leben, und aus diesem Zusammenprall entsteht der komische Ton. Dass gleich vier männliche Hauptfiguren die Besetzung tragen, deutet auf eine Ensemble-Struktur hin, in der Etiennes Vorhaben nicht allein, sondern im Zusammenspiel mit seinen Freunden verhandelt wird. Deren Ungeschicklichkeit treibt die Handlung an und macht aus einem simplen Seitensprung-Plan ein Geflecht aus Verwicklungen, das typisch für die Beziehungskomödie ist.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,0 bei einer eher schmalen Bewertungsbasis steht der Film solide da, ohne dass sich daraus eine breite Publikumsresonanz ablesen lässt. Seit dem Erscheinungsjahr 1976 sind inzwischen deutlich mehr als vierzig Jahre vergangen, was den Film klar in eine ältere Ära der französischen Beziehungskomödie einordnet. Innerhalb dieses Genres steht er für eine Erzählweise, die auf Situationskomik und ein bürgerliches Milieu setzt, statt auf grelle Übertreibung.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jean Rochefort als Étienne
- Claude Brasseur als Daniel
- Guy Bedos als Simon
- Victor Lanoux als Bouly
- Danièle Delorme als Marthe Dorsay
- Anny Duperey als Charlotte
- Marthe Villalonga als Mouchy Messina
- Louise Conte als Étienne's Godmother
- Maurice Bénichou als Gonthier
- Christophe Bourseiller als Lucien
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