Yves Robert
Werdegang
Yves Robert, geboren am 21. Juni 1920, war ein französischer Schauspieler, Drehbuchautor, Regisseur und Produzent. Sein Filmdebüt gab er 1948 mit einer Nebenrolle in „Die Sonntagsdiebe". In den folgenden Jahren wandte er sich zunehmend dem Schreiben, der Regie und der Produktion zu. Zu seinen bekannten Arbeiten zählen mehrere Komödien, die er selbst als Drehbuchautor mitgestaltete. „Der Krieg der Knöpfe" von 1962 wurde mit dem Prix Jean Vigo ausgezeichnet, „Der große Blonde mit dem schwarzen Schuh" von 1972 erhielt 1973 den Silbernen Bären der Internationalen Filmfestspiele Berlin. Mit „Ein Elefant irrt sich gewaltig" aus dem Jahr 1976, in dem seine Frau die Hauptrolle übernahm, erreichte er internationale Bekanntheit. Sein Film „Mach's gut, Nicolas" von 1973 gilt vielen als eindringliche Auseinandersetzung mit den Demütigungen des Schauspielerlebens.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind neun Titel von Yves Robert als Regisseur verzeichnet, alle Spielfilme, keine Serien. Sie decken eine Zeitspanne von 1958 bis 1990 ab, also 32 Jahre, und reichen von 38 bis 70 Jahre nach seinem Geburtsjahr. Das Genrespektrum umfasst Abenteuer, Drama, Komödie, Liebesfilm, Familie und Mystery, wobei die Komödie deutlich überwiegt. Darunter finden sich „Der Krieg der Knöpfe", „Der große Blonde mit dem schwarzen Schuh" mit seiner Fortsetzung „Der große Blonde kehrt zurück", „Ein Elefant irrt sich gewaltig" sowie die beiden späten Werke „Der Ruhm meines Vaters" und „Das Schloss meiner Mutter" aus dem Jahr 1990.
Einordnung
Die neun Titel bewegen sich zwischen 6,6 und 7,3 von 10, mit einem Schnitt von 7,0. Die Bewertungen liegen damit in einem insgesamt einheitlichen, mittleren bis oberen Bereich ohne größere Ausschläge nach oben oder unten. Zwischen dem ältesten Titel von 1958 und dem jüngsten von 1990 liegen 32 Jahre, was auf eine über mehrere Jahrzehnte fortgesetzte Regietätigkeit hindeutet.