Ein Mann sieht rot (1974)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Michael Winner |
|---|---|
| Genre | Krimi, Drama, Action |
| Laufzeit | 93 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1974-07-24 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 3.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 76.600.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (988 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Paul Kersey lebt friedlich in New York, bis drei Kriminelle in seine Wohnung eindringen. Sie vergehen sich an seiner Tochter, die schwer verletzt zurückbleibt, und töten seine Frau Joanna. Die Polizei findet die Täter nicht. Eine Reise in eine Stadt in Arizona, in der alle bewaffnet sind und die Kriminalität gering ausfällt, verschiebt etwas in ihm: Zurück in der Stadt beschafft er sich eine Waffe und beginnt, die Straßen abzugehen, um jeden auszuschalten, der ihn bedroht. Aus der Trauer wird eine fixe Idee von Gerechtigkeit. Zugleich setzt sich Frank Ochoa auf seine Spur, ein Detektiv der Polizei, der wissen will, wer den Beamten ihre Arbeit abnimmt.
Entstehungsgeschichte
Michael Winner führte Regie bei dem Film, der 1974 herauskam und im englischen Sprachraum „Death Wish“ heißt. Die Hauptrollen tragen Charles Bronson, Hope Lange, Vincent Gardenia und Steven Keats. Die Freigabe ab 16 Jahren entspricht einem Stoff, der Gewalt nicht auslagert, sondern zum Gegenstand macht.
Hinter den Kulissen
Krimi, Drama und Action greifen ineinander, und die Reihenfolge sagt etwas über das Gewicht: Der Kriminalfall liefert den Rahmen, das Drama den Antrieb, die Action die Form, in der sich beides entlädt. Die Anlage kehrt die übliche Verteilung um, denn der Ermittler jagt nicht den Mörder der Familie, sondern den Hinterbliebenen. Damit rückt eine Figur ins Zentrum, deren Motiv nachvollziehbar bleibt, während ihr Handeln es nicht mehr ist. Dass die Polizei als überfordert gezeichnet wird, ist keine Nebensache, sondern die Voraussetzung der ganzen Konstruktion.
Einordnung & Wirkung
Die Bewertung von 6,9 von 10 stützt sich auf knapp tausend Stimmen und liegt damit über dem Mittelfeld, ohne in den oberen Bereich zu reichen. 52 Jahre nach dem Erscheinen ist der Abstand groß genug, dass sich die Erzählung von Selbstjustiz als Muster betrachten lässt statt als Neuheit; die Fragen, die sie aufwirft, haben sich dadurch nicht erledigt. Im Krimi bezeichnet der Film jene Grenze, an der das Genre vom Aufklären zum Vergelten wechselt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Charles Bronson als Paul Kersey
- Hope Lange als Joanna Kersey
- Vincent Gardenia als Frank Ochoa
- Steven Keats als Jack Toby
- William Redfield als Sam Kreutzer
- Stuart Margolin als Aimes Jainchill
- Stephen Elliott als Police Commissioner
- Kathleen Tolan als Carol Toby
- Jack Wallace als Hank
- Fred J. Scollay als District Attorney
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Verfügbarkeit
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