Ein Mann wie Dynamit (1983)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | J. Lee Thompson |
|---|---|
| Genre | Krimi, Drama, Thriller |
| Laufzeit | 101 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1983-03-11 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 4.520.000 $ |
| Einspielergebnis | 7.175.592 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (238 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein junger Angestellter mit unauffälligem Bürojob führt ein zweites Leben: Nackt und mit einem langen Messer bewaffnet sucht er sich junge Frauen als Opfer aus und tötet sie mit kalter Berechnung. Lieutenant Kessler ist von Anfang an überzeugt, wer hinter den Taten steckt, doch der Verdächtige liefert bei jeder Befragung wasserdichte Alibis. Da der Täter dem Zuschauer von Beginn an bekannt ist, verschiebt sich die Spannung auf die Frage, wie der Ermittler ihn überführen will – notfalls auch mit Mitteln, die nicht ganz legal sind. Die Lage eskaliert, als sich der Verfolgte an Kessler rächen will und dessen Tochter ins Visier nimmt.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1983 unter der Regie von J. Lee Thompson. In den Hauptrollen sind Charles Bronson, Lisa Eilbacher, Andrew Stevens und Geoffrey Lewis zu sehen. Die Freigabe liegt bei 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Krimi, Drama und Thriller zeigt sich schon in der Erzählanlage: Statt ein Rätsel um die Täteridentität aufzubauen, legt die Geschichte den Mörder von der ersten Szene an offen und macht daraus ein Duell zwischen Jäger und Gejagtem. Dieser Aufbau verschiebt das Interesse weg vom Whodunit hin zur moralischen Grauzone der Ermittlungsarbeit, wenn Beweise fehlen und ein Gesetzeshüter selbst an Grenzen geht. Dass sich der Konflikt am Ende ins Private wendet, indem die Tochter des Ermittlers zur Zielscheibe wird, verstärkt die persönliche Zuspitzung zusätzlich und macht aus der Verfolgungsjagd eine direkte Bedrohung des familiären Umfelds.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,2 bei einer noch vergleichsweise kleinen, im niedrigen dreistelligen Bereich liegenden Stimmenzahl bewegt sich der Titel im mittleren Bereich der Publikumsgunst. Seit seiner Entstehung 1983 sind mehr als vierzig Jahre vergangen, was ihn in eine Phase des Genrekinos einordnet, in der Krimi- und Thrillerelemente oft mit expliziter Gewaltdarstellung verbunden wurden. Innerhalb dieser Strömung reiht sich der Film mit seiner Konstruktion aus bekanntem Täter und moralisch fragwürdiger Ermittlungsmethode in eine Reihe von Werken ein, die weniger auf Überraschung als auf Spannung durch Zuspitzung setzen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Charles Bronson als Leo Kessler
- Lisa Eilbacher als Laurie Kessler
- Andrew Stevens als Paul McAnn
- Geoffrey Lewis als Dave Dante
- Gene Davis als Warren Stacy
- Wilford Brimley als Clem Malone
- Robert F. Lyons als Nathan Zager
- Sydna Scott als Marge Johnson
- Iva Lane als Bunny
- Ola Ray als Ola
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Verfügbarkeit
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