Ein wahres Verbrechen (1999)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Clint Eastwood |
|---|---|
| Genre | Krimi, Thriller, Mystery, Drama |
| Laufzeit | 127 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1999-03-19 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 55.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 16.700.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (884 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Steve Everett ist Investigativjournalist und hat ernste Probleme. Er ist Alkoholiker und seit zwei Monaten trocken, vor allem aber ein unverbesserlicher Frauenheld – eine Lebensweise, die nicht nur seinen beruflichen Ruf beschädigt, sondern auch seine Ehe zerstört hat. Eine unerwartete Gelegenheit zur Rehabilitierung ergibt sich, als er ein Interview mit einem zum Tode Verurteilten am Vorabend von dessen Hinrichtung führen soll. Everett belässt es nicht dabei: Er ermittelt auf eigene Faust, und bestimmte Anzeichen lassen ihn vermuten, dass der Mann unschuldig ist. Für die Informationen, die eine Begnadigung ermöglichen und die Vollstreckung verhindern könnten, bleibt ihm allerdings kaum Zeit.
Entstehungsgeschichte
Der Film erschien 1999. Clint Eastwood führte Regie und übernahm zugleich eine Rolle vor der Kamera; neben ihm sind Isaiah Washington, LisaGay Hamilton und James Woods besetzt. Eine Freigabe ab zwölf Jahren begleitet den Titel.
Hinter den Kulissen
Krimi, Thriller, Mystery und Drama ergeben zusammen eine Konstruktion, die in erster Linie über Zeit funktioniert. Der Termin der Vollstreckung setzt eine Frist, die sich nicht verschieben lässt, und jede Recherche kostet davon etwas ab. Das Drama liegt nicht im Fall, sondern in der Figur: Ein Mann, dessen Urteilsvermögen sich mehrfach als unzuverlässig erwiesen hat, soll ausgerechnet über Schuld oder Unschuld befinden. Der Mystery-Anteil sorgt dafür, dass die Aufklärung nicht geradlinig verläuft. Der Stoff berührt die Todesstrafe und behandelt sie nicht als Kulisse, sondern als Bedingung, unter der die gesamte Handlung steht. Bemerkenswert ist zudem, dass die Recherche als Auftrag beginnt, den die Figur eigenmächtig ausweitet: Aus einem vereinbarten Interviewtermin wird eine Ermittlung, für die niemand sie vorgesehen hat.
Einordnung & Wirkung
Aus einigen hundert abgegebenen Stimmen ergibt sich eine Durchschnittsbewertung von 6,5 von 10 – ein zurückhaltend positives Urteil. Nach 27 Jahren ist diese Zahl ausgereift und spiegelt kein Startpublikum mehr. Im Justizthriller steht der Film damit im Mittelfeld, ohne herauszuragen und ohne abzufallen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Clint Eastwood als Steve Everett
- Isaiah Washington als Frank Louis Beechum
- LisaGay Hamilton als Bonnie Beechum
- James Woods als Alan Mann
- Denis Leary als Bob Findley
- Bernard Hill als Warden Luther Plunkitt
- Diane Venora als Barbara Everett
- Michael McKean als Réverend Shillerman
- Michael Jeter als Dale Porthouse
- Mary McCormack als Michelle Ziegler
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Verfügbarkeit
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