Mystic River (2003)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Clint Eastwood |
|---|---|
| Genre | Thriller, Drama, Mystery, Krimi |
| Laufzeit | 138 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2003-10-08 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 25.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 156.800.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,7 (7.691 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In einer Straße in Boston spielen drei Jungen Hockey, bis ein Wagen hält und zwei Männer einen von ihnen mitnehmen. Dave Boyle kommt nach vier Tagen zurück.
Fünfundzwanzig Jahre später wird Jimmy Markums neunzehnjährige Tochter ermordet. Sean Devine ermittelt als Polizist, Jimmy auf eigene Faust — und Dave kommt in derselben Nacht blutverschmiert nach Hause. Der Film führt die drei zu einem Schluss, in dem die falsche Antwort gefunden wird, bevor die richtige da ist.
Entstehungsgeschichte
Grundlage ist Dennis Lehanes Roman von 2001. Brian Helgeland schrieb das Drehbuch.
Clint Eastwood führte Regie und komponierte auch die Musik. Michael Keaton war zunächst als Sean Devine vorgesehen und verließ das Vorhaben nach Meinungsverschiedenheiten mit Eastwood; Kevin Bacon übernahm.
Hinter den Kulissen
Gedreht wurde an Originalschauplätzen in Boston, in den Vierteln, in denen der Roman spielt.
Eastwoods Arbeitsweise ist bekannt sparsam: wenige Einstellungen, selten mehr als zwei Anläufe, kaum Proben. Die Szene, in der Jimmy vor dem Absperrband zusammenbricht und von Polizisten festgehalten wird, entstand in einem Durchgang.
Der Film verzichtet fast vollständig auf Ermittlungsarbeit im üblichen Sinn. Es gibt keine Verfolgungsjagden und keine Verhörszenen mit Wendungen; stattdessen sitzen Männer in Küchen und auf Veranden und reden aneinander vorbei. Was den Fall entscheidet, ist nicht die Polizei, sondern das, was drei Männer seit fünfundzwanzig Jahren übereinander annehmen.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 157 Millionen Dollar ein, bei einem Budget zwischen 25 und 30 Millionen, und erhielt rund neunundachtzig Prozent zustimmende Besprechungen.
Er wurde sechsmal für den Oscar nominiert, darunter als bester Film, und gewann zwei: Sean Penn als bester Hauptdarsteller und Tim Robbins als bester Nebendarsteller. Beide Auszeichnungen gingen damit an denselben Film — ein seltener Vorgang, der die Wahrnehmung bestätigt, dass dieser Film vor allem von seinen Darstellungen lebt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Sean Penn als Jimmy Markum
- Tim Robbins als Dave Boyle
- Kevin Bacon als Sean Devine
- Laurence Fishburne als Whitey Powers
- Marcia Gay Harden als Celeste Boyle
- Laura Linney als Annabeth Markum
- Kevin Chapman als Val Savage
- Tom Guiry als Brendan Harris
- Emmy Rossum als Katie Markum
- Spencer Treat Clark als Silent Ray Harris
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Verfügbarkeit
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