Eins, zwei, drei (1961)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Billy Wilder |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 115 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1961-12-15 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 3.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 4.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (437 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
C.R. MacNamara ist ein hochrangiger Manager, der in West-Berlin eingesetzt ist. Als sein Chef zu Besuch kommt, bekommt MacNamara den Auftrag, sich um dessen Tochter zu kümmern. Eine vermeintlich einfache Aufgabe, die jedoch gründlich misslingt: Die junge Frau reißt aus und heiratet heimlich einen hitzköpfigen jungen Kommunisten.
Nun drängt die Zeit. In nur vierundzwanzig Stunden kehrt der Chef zurück, und MacNamara bleibt nichts anderes übrig, als den widerspenstigen Revolutionär in einen vorzeigbaren Schwiegersohn zu verwandeln. Gelingt das nicht, kann er seine Beförderung vergessen. Doch schneller, als man „eins, zwei, drei“ sagen kann, geraten seine Pläne außer Kontrolle. Es entsteht ein internationaler Zwischenfall, der die Russen und die Deutschen verärgert und, was noch schwerer wiegt, auch seine eigene Ehefrau, die ohnehin schon Verdacht geschöpft hat.
Entstehungsgeschichte
Billy Wilder führte Regie bei dieser Komödie aus dem Jahr 1961, deren englischer Titel „One, Two, Three“ lautet. James Cagney und Horst Buchholz stehen im Mittelpunkt, dazu Pamela Tiffin und Arlene Francis. Schon für Kinder ab 6 Jahren freigegeben, bleibt der Film trotz politischer Verwicklungen im Rahmen des Familientauglichen.
Hinter den Kulissen
Die Komödie ist das einzige Genre, und die Geschichte ist auf Tempo angelegt. Der enge Zeitrahmen von einem Tag erzeugt Druck, aus dem die Komik entsteht. Der Titel selbst greift diese Geschwindigkeit auf.
Der Reiz des Stoffes liegt im Zusammenprall von Gegensätzen. Ein Manager, dem es um Karriere geht, soll einen überzeugten Kommunisten umerziehen, und das ausgerechnet in West-Berlin. Die Handlung verbindet damit Satire auf politische Lager mit einer Komödie über einen Plan, der aus dem Ruder läuft. Dass am Ende auch noch die Ehefrau misstrauisch wird, fügt dem politischen Chaos einen privaten Konflikt hinzu.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 7,5 von 10 Punkten zeigt eine sehr freundliche Aufnahme, getragen von einigen hundert Stimmen.
Das Erscheinen liegt 65 Jahre zurück. Dass der Film dennoch so positiv bewertet wird, spricht für eine Komik, die über ihre Entstehungszeit hinaus funktioniert. Im Genre steht er für die temporeiche Satire, die politische Gegensätze in Situationskomik übersetzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- James Cagney als C.R. MacNamara
- Horst Buchholz als Otto Ludwig Piffl
- Pamela Tiffin als Scarlett Hazeltine
- Arlene Francis als Phyllis MacNamara
- Liselotte Pulver als Fräulein Ingeborg
- Hanns Lothar als Schlemmer
- Howard St. John als Wendell P. Hazeltine
- Leon Askin als Peripetchikoff
- Ralf Wolter als Borodenko
- Karl Lieffen als Fritz
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Verfügbarkeit
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