Elena (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Андрей Звягинцев |
|---|---|
| Genre | Drama, Thriller |
| Laufzeit | 109 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-06-06 |
| Einspielergebnis | 228.239 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (290 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Moskau ist in diesem Film eine geteilte Stadt: hier die abgesicherte Welt des wohlhabenden Geschäftsmanns Wladimir, dort das bescheidenere Leben seiner Frau Elena, einer ehemaligen Krankenschwester. Nach acht Jahren gemeinsamer Beziehung haben die beiden geheiratet, doch ihre Herkunft und ihre Familien bleiben durch eine unsichtbare Grenze getrennt. Beide bringen Kinder aus früheren Ehen mit, und diese Kinder spiegeln die Kluft zwischen den Welten ihrer Eltern. Die Lage spitzt sich zu, als Elenas Sohn in finanzielle Not gerät: Er braucht Geld, um seinen eigenen Sohn vor dem Militärdienst zu bewahren. Was als familiäres Problem beginnt, entwickelt sich zu einem Konflikt, der die Beziehung zwischen Elena und Wladimir grundlegend erschüttert.
Entstehungsgeschichte
„Elena“ entstand 2011 unter der Regie von Andrei Swjaginzew. In den Hauptrollen sind Nadeschda Markina und Andrei Smirnow als Elena und Wladimir zu sehen, an ihrer Seite stehen Alexei Rosin und Jelena Ljadowa. Der Film ist als Drama mit Thriller-Elementen angelegt.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Thriller deutet an, dass die Geschichte nicht allein auf zwischenmenschlicher Beobachtung ruht, sondern auf eine Zuspitzung hinarbeitet, die aus einer scheinbar ruhigen Alltagssituation entsteht. Die Konstruktion der Familie, in der zwei ungleiche Haushalte durch eine Ehe verbunden werden, erlaubt es, gesellschaftliche Unterschiede unmittelbar an Figuren und ihren Entscheidungen festzumachen, statt sie abstrakt zu verhandeln. Dass der Auslöser der Handlung eine sehr konkrete, private Notlage ist – die Sorge einer Mutter um die Zukunft ihres Enkels –, verleiht der Geschichte eine Dringlichkeit, die über eine reine Milieuschilderung hinausgeht und moralische Entscheidungen in den Mittelpunkt rückt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,2 bei einer noch vergleichsweise kleinen Stimmenbasis zeichnet sich ein positives, aber nicht überschwängliches Bild ab. Seit der Entstehung des Films sind mittlerweile über ein Jahrzehnt vergangen, was ihn im Kontext russischsprachiger Gegenwartsdramen mit Thriller-Anleihen als frühen Beitrag zu diesem Erzählmuster erscheinen lässt. Innerhalb des Genres positioniert sich „Elena“ durch seine ruhige, auf Beobachtung setzende Erzählweise, die sich deutlich von reißerischeren Thriller-Varianten abhebt.
Bilder



Besetzung & Stab
- Nadezhda Markina als Elena
- Aleksey Rozin als Sergey
- Andrey Smirnov als Vladimir
- Elena Lyadova als Katerina
- Yaroslav Zhalnin
- Aleksey Maslodudov als Vitek
- Yura Borisov als Friend Sanka
- Ivan Mulin
- Oksana Semenova als Operations Officer
- Igor Ogurtsov als Aleksandr
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Verfügbarkeit
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