Exorzist - Der Anfang (2004)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Renny Harlin |
|---|---|
| Genre | Horror |
| Laufzeit | 114 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2004-08-20 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 80.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 78.000.586 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,4 (920 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Glaube des jungen Priesters Merrin ist erschüttert. Schreckliche Erlebnisse während des Zweiten Weltkrieges haben ihn zurückgelassen mit Fragen, auf die er keine Antwort findet. Jahre später schließt er sich einer Expedition nach Kenia an, die von britischen Soldaten begleitet wird und nach religiösen Artefakten sucht. Vor Ort haben Archäologen eine christliche Kirche aus byzantinischer Zeit freigelegt, unerklärlich gut erhalten — und in ihrem Inneren wartet etwas darauf, geweckt zu werden.
Als der Wahnsinn zuerst die Bewohner der nahen Stadt und dann die Soldaten befällt, muss Merrin mit ansehen, wie rücksichtslos gegen die wehrlose Stadt vorgegangen wird. Er hat Vergleichbares schon einmal erlebt und darum gebetet, es nie wieder erleben zu müssen. Nun fließt das Blut Unschuldiger über afrikanisches Land, und an dem Ort, an dem das Böse geboren wurde, soll Merrin sein wahres Gesicht entdecken.
Entstehungsgeschichte
Für die Inszenierung zeichnet Renny Harlin verantwortlich; erschienen ist der Film 2004, im Englischen unter dem Titel „Exorcist: The Beginning“. Stellan Skarsgård übernimmt die Rolle des Priesters, an seiner Seite stehen Izabella Scorupco, James D'Arcy und Julian Wadham. Die Altersfreigabe ab 16 Jahren passt zu einem Stoff, der Gewalt und Zusammenbruch offen zeigt.
Hinter den Kulissen
Der Film ist reiner Horror, und die Anlage der Geschichte folgt dieser Zuordnung ohne Umweg. Der Schrecken wird nicht aus einer Bedrohung von außen gewonnen, sondern aus dem Zweifel einer Figur, die ihren Glauben bereits verloren hat. Die Expedition liefert dafür den Rahmen: eine Gruppe von Fremden, ein Ort mit eigener Geschichte, ein Fund, den niemand einordnen kann. Dass die Gewalt hier auch von den Soldaten ausgeht, verschiebt die Frage nach dem Bösen weg vom Übernatürlichen.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung liegt bei 5,4 von 10, ermittelt aus einigen hundert Stimmen. Das ist ein verhaltener Wert, der eher auf geteilte als auf ablehnende Reaktionen deutet. Zweiundzwanzig Jahre nach dem Erscheinen bleibt der Film ein Beispiel für Horror, der seine Wirkung aus religiösem Stoff bezieht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Stellan Skarsgård als Father Lankester Merrin
- Izabella Scorupco als Sarah Lesno
- James D'Arcy als Father Francis
- Julian Wadham als Major Granville
- Remy Sweeney als Joseph
- Andrew French als Chuma
- Antonie Kamerling als Lieutenant Kessel
- Ben Cross als Semelier
- Alan Ford als Jefferies
- Ralph Brown als Sergeant Major
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Verfügbarkeit
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