Exte: Hair Extensions (2007)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Sion Sono |
|---|---|
| Genre | Komödie, Horror, Mystery, Thriller |
| Laufzeit | 108 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2007-02-17 |
| TMDB-Bewertung | 5,9 (127 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Am Hafen von Tokio wird eine Leiche entdeckt, der offenbar sämtliche Organe entnommen wurden. Ein Mitarbeiter des Leichenhauses, der einen ausgeprägten Haar-Fetisch hat, gerät bei dem Anblick der Toten außer sich vor Begeisterung: Ihr Haar wächst weiter, obwohl sie tot ist. Statt die Behörden zu informieren, stiehlt er die Leiche und nimmt sie mit nach Hause. Die endlos nachwachsenden Haare verkauft er als Extensions an Friseursalons. Was dort ankommt, ist jedoch keine gewöhnliche Ware – die Haare entwickeln ein Eigenleben, das für die Menschen, die sie tragen, gefährlich wird.
Entstehungsgeschichte
„Exte: Hair Extensions“ entstand 2007 unter der Regie von Sion Sono. Zur Besetzung gehören Chiaki Kuriyama, Ren Osugi, Megumi Sato und Tsugumi. Der Film ist eine Produktion aus Japan.
Hinter den Kulissen
Die Mischung aus Komödie, Horror, Mystery und Thriller zeigt sich schon in der Grundidee: Ein makabrer Fund aus dem Organhandel-Milieu wird mit einem absurd-perversen Fetisch verknüpft und in eine übernatürliche Bedrohung überführt, die sich an einem alltäglichen Schönheitsprodukt entzündet. Diese Kombination aus Ekel, schwarzem Humor und Grusel deutet auf eine Erzählweise hin, die reale Ängste – Körperlichkeit, Fremdkörper, Schönheitswahn – ins Groteske überzeichnet, statt sie ernsthaft zu verhandeln. Dass die Bedrohung von etwas so Banalem wie Haarverlängerungen ausgeht, verschiebt Horror-Motive in einen alltagsnahen, fast satirischen Rahmen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,9 bei einer eher schmalen Stimmenbasis steht der Film im Mittelfeld seines Genres – weder breit gefeiert noch verrissen. Mit inzwischen 18 Jahren Abstand zum Erscheinungsjahr 2007 bewegt er sich in einem Feld japanischer Genrefilme, die Körperhorror mit komödiantischen und mystischen Elementen kombinieren. Die vergleichsweise geringe Zahl abgegebener Stimmen spricht dafür, dass der Titel eher ein Nischenpublikum erreicht hat, das sich gezielt für ungewöhnliche Horror-Komödien-Hybride interessiert, statt für ein Massenpublikum konzipiert zu sein.
Bilder







Besetzung & Stab
- Chiaki Kuriyama als Yuko Mizushima
- Ren Osugi als Gunji Yamazaki
- Megumi Sato als Yuki Morita
- Tsugumi als Kiyomi Mizushima
- Eri Machimoto als Sachi Koda
- Miku Satô als Mami
- Yūna Natsuo als Kondo
- Ken Mitsuishi als Tatsuo Sugawara
- Tetsushi Tanaka als Yaguchi
- Ryosuke Nagata als Yuta Sakurai
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Verfügbarkeit
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