Factotum (2005)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Bent Hamer |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 92 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2005-04-25 |
| Budget | 1.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 2.708.087 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (232 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Hank Chinaski schickt seine Gedichte und Erzählungen an literarische Zeitschriften, die ihn beständig ablehnen. Um seine bescheidene Unterkunft und seinen Hang zum Alkohol zu finanzieren, nimmt er wechselnde Gelegenheitsjobs an, arbeitet als Hilfsarbeiter, Türsteher oder Taxifahrer. Reichtum ist für ihn nie das Ziel gewesen. Lieber setzt er sein Geld auf der Pferderennbahn, verbringt Zeit mit zwei Frauen, Jan und Laura, die dem Alkohol ähnlich zugetan sind wie er selbst, beobachtet die kleinen Dinge des Alltags und schreibt. Als Jan ihn für einen anderen Mann verlässt, erreicht ihn unerwartet der Anruf einer angesehenen literarischen Zeitschrift.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2005 unter der Regie von Bent Hamer und ist als Drama angelegt. In den Hauptrollen sind Matt Dillon, Lili Taylor, Marisa Tomei und Fisher Stevens zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte folgt keiner klassischen Aufstiegs- oder Erlösungslogik, sondern reiht eine Abfolge von Jobs, Trinkabenden und literarischen Zurückweisungen aneinander. Diese episodische Struktur, ohne klares äußeres Ziel außer dem Schreiben selbst, passt zu einem Drama, das sich für den Alltag am Rand der Gesellschaft interessiert statt für große Wendepunkte. Dass Hank zwei Beziehungen parallel führt und dennoch am Schreibtisch bleibt, deutet an, dass der Film weniger von Handlung als von Haltung lebt: von der Beharrlichkeit einer Figur, die sich weder von Ablehnung noch von materieller Not von ihrem Vorhaben abbringen lässt. Die Besetzung mit Dillon, Taylor und Tomei in den zentralen Rollen legt nahe, dass zwischenmenschliche Beziehungen ebenso viel Raum einnehmen wie die Frage nach dem Schreiben selbst.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,2 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus eine breite Zustimmung oder Ablehnung ablesen ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 2005 sind mittlerweile 20 Jahre vergangen, in denen der Titel offenbar kein großes Publikum in der Breite erreicht hat, was sich an der geringen Zahl abgegebener Stimmen zeigt. Innerhalb des Dramagenres steht er für eine ruhige, figurenzentrierte Erzählweise ohne große dramatische Zuspitzung.
Bilder






Besetzung & Stab
- Matt Dillon als Henry Chinaski
- Lili Taylor als Jan
- Marisa Tomei als Laura
- Fisher Stevens als Manny
- Didier Flamand als Pierre
- Adrienne Shelly als Jerry
- Karen Young als Grace
- Thomas Lyons als Tony Endicott
- Dean Brewington als Old Black Man
- James Cada als Bald Man
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Verfügbarkeit
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