Matt Dillon
Werdegang
Matt Dillon, geboren am 18. Februar 1964 in New Rochelle, New York, begann seine Schauspielkarriere bereits als Jugendlicher und war lange auf die Rolle aufbegehrender Teenager aus schwierigen Verhältnissen festgelegt. Sein Debüt gab er 1979 in „Wut im Bauch", es folgten „Kleine Biester" und die Titelrolle in „Tex" nach Susan E. Hinton. 1983 besetzte ihn Francis Ford Coppola in „Die Outsider" und „Rumble Fish", beide nach Vorlagen Hintons und in Tulsa, Oklahoma gedreht. Ende der 1980er Jahre wechselte er mit Gus Van Sants „Drugstore Cowboy" ins Independentfach und wurde für die Rolle des drogenabhängigen Bob 1990 mit dem Independent Spirit Award ausgezeichnet. In den 1990er Jahren zeigte er sich in unterschiedlichen Rollen, etwa in „Streets of New York" und der Komödie „Mr. Wonderful". Breiteren Erfolg brachte ihm 1998 „Verrückt nach Mary" sowie „Wild Things". 2002 führte er mit „City of Ghosts" erstmals selbst Regie und schrieb am Drehbuch mit. Für „L.A. Crash" erhielt er einen weiteren Independent Spirit Award und 2006 eine Oscar-Nominierung als bester Nebendarsteller.
Filmografie bei uns
Im Katalog von movietaste.de sind 24 Titel mit Matt Dillon als Schauspieler verzeichnet, ausschließlich Kinofilme, keine Serien. Die Spannweite reicht von 1979 bis 2020, also 41 Jahre, wobei der erste Titel 15 Jahre nach seiner Geburt entstand und der letzte 56 Jahre danach. Die Genres sind breit gestreut: Drama, Krimi, Thriller und Komödie bilden Schwerpunkte, ergänzt um Horror, Liebesfilm, Fantasy, Mystery, Familie und Action.
Einordnung
Die Bewertungen der 24 Titel liegen zwischen 5,5 und 7,2 von 10, im Durchschnitt bei 6,4. Die höchsten Werte erzielen frühere Werke wie „L.A. Crash" und „Die Outsider" mit 7,2 beziehungsweise 7,1, während spätere Titel wie „Bad Country" mit 5,5 am unteren Ende liegen. Zwischen dem ältesten und dem jüngsten Titel liegen 41 Jahre, was die durchgehende Präsenz im Kinogeschäft über mehrere Jahrzehnte hinweg widerspiegelt.
Filmografie