Fantozzi in paradiso (1993)
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| Regie | Neri Parenti |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 93 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1993-12-21 |
| TMDB-Bewertung | 5,8 (389 Stimmen) |
Worum es geht
Für Fantozzi läuft es schlecht. Seine verheiratete Tochter wirft ihn aus dem Haus, und kurz darauf erfährt er, dass er nur noch eine Woche zu leben hat. Seine treue Frau Pina will ihm die letzten Tage versüßen und arrangiert für ihn eine Liebesnacht mit der Frau seiner Träume, Silvani.
Dann stellt sich heraus, dass die Diagnose falsch war. Fantozzi ist so glücklich darüber, dass ihn vor Freude der Schlag trifft: Er erleidet einen Herzinfarkt und stirbt. Im Paradies angekommen, begegnet er einem Buddha, doch statt der ewigen Ruhe erwartet ihn ein neues Urteil. Fantozzi wird zur Wiedergeburt verurteilt, und damit ist sein Weg noch lange nicht zu Ende.
Entstehungsgeschichte
Neri Parenti führte bei dieser Komödie Regie, die 1993 erschien. Zur Besetzung gehören Paolo Villaggio, Milena Vukotić, Gigi Reder und Plinio Fernando. Der Originaltitel „Fantozzi in paradiso“ nennt bereits den Schauplatz, an den die Handlung ihren Helden führt, der englische Titel lautet „Fantozzi in Heaven“.
Hinter den Kulissen
Der Film ist eine reine Komödie, und seine Handlung folgt einer Logik, in der sich das Unglück immer weiter steigert. Fantozzi ist eine Figur, der das Leben übel mitspielt: Die eigene Tochter setzt ihn vor die Tür, eine tödliche Diagnose folgt, und selbst die gute Nachricht wird ihm zum Verhängnis. Die Pointe, dass ausgerechnet die Freude über seine Rettung ihn umbringt, fasst diese Art von Humor zusammen.
Auffällig ist, dass die Geschichte nicht mit dem Tod der Hauptfigur endet, sondern ihn als Wendepunkt nutzt. Das Paradies und der Buddha, der über die Wiedergeburt entscheidet, öffnen die Handlung ins Fantastische. Die Komik entsteht aus dem Kontrast zwischen den großen Fragen von Leben, Tod und Erlösung und einem kleinen Mann, dem nicht einmal im Jenseits Ruhe vergönnt ist. Pina erscheint dabei als treue Gefährtin, die ihrem Mann selbst einen ungewöhnlichen letzten Wunsch erfüllen will.
Einordnung & Wirkung
Mit 5,8 von 10 Punkten im Schnitt liegt die Komödie im Mittelfeld, getragen von einigen hundert Stimmen. Eine solche Wertung deutet auf ein geteiltes Echo hin.
33 Jahre nach dem Erscheinen steht der Film für eine Form der Komödie, die ihre Hauptfigur als ewigen Pechvogel zeichnet und dessen Missgeschicke bis ins Absurde treibt. Wer diese Art von schwarzem Humor über einen gebeutelten Durchschnittsmenschen mag, findet hier eine konsequente Umsetzung.
Bilder








Besetzung & Stab
- Paolo Villaggio als Rag. Ugo Fantozzi
- Milena Vukotić als Pina Fantozzi
- Gigi Reder als Filini
- Plinio Fernando als Mariangela Fantozzi / Uga
- Anna Mazzamauro als Signorina Silvani
- Stefano Antonucci als Sacerdote del secondo funerale
- Giuseppe Terranova
- Emanuele Magnoni als Ex collega di Fantozzi
- Vito Passeri als Ex collega di Fantozzi
- Angelo Bernabucci als l'allibratore
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Verfügbarkeit
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