Faut pas lui dire (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Solange Cicurel |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 96 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-01-04 |
| TMDB-Bewertung | 5,5 (119 Stimmen) |
Worum es geht
Vier Cousinen, die sich in Charakter und Lebensstil kaum ähnlicher sein könnten, verbindet eine Gemeinsamkeit: Sie schwindeln, aber stets aus Zuneigung. Als Laura, Eve und Anouch wenige Wochen vor der Hochzeit ihrer jüngsten Cousine Yaël erfahren, dass deren scheinbar perfekter Verlobter fremdgeht, treffen sie eine gemeinsame Entscheidung: Sie werden es ihr nicht sagen. Aus dieser einen Notlüge entwickelt sich ein Geflecht aus Ausflüchten, guten Absichten und den Komplikationen, die entstehen, wenn eine Familie beschließt, unbequeme Wahrheiten lieber zu verschweigen als auszusprechen.
Entstehungsgeschichte
Die französische Komödie entstand 2017 unter der Regie von Solange Cicurel. In den Hauptrollen der vier Cousinen sind Jenifer, Camille Chamoux, Stéphanie Crayencour und Tania Garbarski zu sehen.
Hinter den Kulissen
Schon die Ausgangssituation zeigt, wie stark der Film auf ein Ensemble aus weiblichen Figuren setzt, die unterschiedliche Temperamente und Lebensentwürfe verkörpern. Die Konstellation von vier Cousinen erlaubt es, mehrere Perspektiven auf dieselbe Notlüge zu zeigen und daraus komödiantisches Material zu ziehen: Jede der Frauen reagiert anders auf den moralischen Zwiespalt, den das gemeinsame Schweigen mit sich bringt. Dass die Geschichte um eine bevorstehende Hochzeit kreist, gibt der Erzählung eine klare zeitliche Zuspitzung – die Wahrheit muss vor einem bestimmten Termin ans Licht kommen oder eben nicht. Die Einordnung als reine Komödie deutet darauf hin, dass der Film das Thema Untreue nicht dramatisch, sondern als Aufhänger für Verwechslungen, Ausreden und familiäre Verstrickungen nutzt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,5 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich – kein Ausreißer nach oben, aber auch keine vernichtende Bilanz. Die schmale Stimmenbasis lässt jedoch kaum verlässliche Rückschlüsse auf eine breitere Wahrnehmung zu. Seit dem Erscheinungsjahr 2017 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, ohne dass sich an dieser Ausgangslage viel geändert hat. Innerhalb der französischen Ensemblekomödie mit weiblich besetztem Zentrum reiht sich der Film in eine Reihe ähnlich gelagerter Beziehungskomödien ein, die auf Situationskomik und familiäre Verstrickungen setzen, statt auf große dramatische Wendungen.
Bilder




Besetzung & Stab
- Jenifer als Laura Brunel
- Camille Chamoux als Eve Brunel
- Stéphanie Crayencour als Yaël
- Tania Garbarski als Anouch
- Laurent Capelluto als Daniel Kantarian
- Fabrizio Rongione als Alain Grégoire
- Charlie Dupont als Jonathan Levi
- Brigitte Fossey als Violette
- Arié Elmaleh als Maxime Leclercq
- Juliette Tresanini als Julie, Alain's ex-wife
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