Fed Up (2014)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Stephanie Soechtig |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 92 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2014-05-09 |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (263 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Fed Up geht der Frage nach, warum Kinder heute trotz jahrzehntelanger Gesundheitswarnungen und offizieller Anti-Fettleibigkeits-Politik eine kürzere Lebenserwartung haben könnten als ihre Eltern. Der Film begleitet Familien, deren Kinder besonders stark von Übergewicht betroffen sind, und zeigt, wie Eltern ihren Kindern oft ohne Wissen Lebensmittel mit hohem Zuckeranteil geben. Daneben stehen Interviews mit Fachleuten, die einen Blick auf die Praktiken großer Lebensmittelmarken und Fast-Food-Ketten werfen. Im Zentrum steht die Behauptung, dass ein Großteil der Supermarktprodukte Zuckerzusätze enthält, die Verbrauchern kaum bewusst sind. Der Film verknüpft persönliche Schicksale mit einer grundsätzlichen Systemkritik an Nahrungsmittelindustrie und Regierungspolitik.
Entstehungsgeschichte
Die Dokumentation entstand 2014 unter der Regie von Stephanie Soechtig. Vor der Kamera und als Sprecherin tritt Katie Couric auf, zu den weiteren im Film auftretenden Personen zählen der Autor Michael Pollan, der ehemalige US-Präsident Bill Clinton und der damalige Landwirtschaftsminister Tom Vilsack. Der Film ist als Dokumentarfilm angelegt.
Hinter den Kulissen
Als Dokumentarfilm setzt Fed Up auf eine Mischung aus Interviews mit Experten, Amtsträgern und Autoren sowie Beobachtungen betroffener Familien. Diese Kombination erlaubt es, eine gesellschaftliche und politische Fragestellung an konkreten Einzelschicksalen zu spiegeln. Die Besetzung mit einer bekannten Nachrichtenmoderatorin als Sprecherin sowie einem ehemaligen Präsidenten und einem Regierungsvertreter deutet auf einen Anspruch hin, das Thema auf einer politischen und gesellschaftlichen Ebene zu verhandeln, statt es allein auf individuelle Ernährungsentscheidungen zu reduzieren. Die Genrezuordnung als reiner Dokumentarfilm ohne weitere Genrebeimischung unterstreicht den aufklärerischen, sachbezogenen Charakter der Erzählweise.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,3 von 10 bei einer noch überschaubaren Zahl an abgegebenen Stimmen bewegt sich Fed Up im soliden Bereich für gesellschaftskritische Dokumentarfilme, ohne dass sich daraus eine breite Massenrezeption ableiten lässt. Zehn Jahre nach seiner Entstehung bleibt der Film ein Beispiel für das Genre der aufklärerischen Ernährungsdokumentation, das gesellschaftliche Missstände über persönliche Geschichten und Expertenstimmen zugänglich macht. Die Bewertungsbasis lässt darauf schließen, dass der Film ein interessiertes, aber begrenztes Publikum erreicht hat, das sich gezielt mit Themen rund um Ernährung und Gesundheitspolitik befasst.
Bilder


Besetzung & Stab
- Katie Couric als Narrator
- Michael Pollan als Self
- Bill Clinton als Self
- Tom Vilsack als Self
- Kelly Brownell als Self
- Michael Bloomberg als Self
- Michele Simon als Self
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Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.