Ferrari (2023)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Michael Mann |
|---|---|
| Genre | Historie, Drama |
| Laufzeit | 131 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2023-12-14 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 95.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 39.220.516 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (1.312 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Sommer 1957 steht der italienische Rennwagenbauer Ferrari kurz vor dem Bankrott. Die sündhaft teuren Luxuswagen finden kaum Käufer, und im Rennsport liegt die Konkurrenz von Maserati vorn. Privat ist die Lage nicht besser: Enzo Ferrari und seine Frau Laura haben das Unternehmen zehn Jahre zuvor aus dem Nichts aufgebaut, doch über dem tragischen Tod ihres gemeinsamen Sohnes haben sie sich völlig auseinandergelebt. Als Laura zusätzlich von Enzos langjähriger Liebschaft mit Lina Lardi erfährt, aus der ein Kind hervorgegangen ist, entfacht sie einen Krieg um die Firma. Mit dem Rücken zur Wand meldet Enzo sein Rennteam für das berüchtigte Mille-Miglia-Langstreckenrennen an.
Entstehungsgeschichte
Michael Mann inszenierte den Spielfilm, der 2023 herauskam. Die Besetzung führt Adam Driver an, an seiner Seite spielen Penélope Cruz, Shailene Woodley und Gabriel Leone. Freigegeben ist die Produktion ab 16 Jahren, was zu einem Stoff passt, in dem der Rennsport ebenso hart verhandelt wird wie die Ehe im Zentrum.
Hinter den Kulissen
Historie und Drama sind hier keine gleichrangigen Etiketten: Die wahre Begebenheit bindet die Erzählung an einen dokumentierten Vorgang, doch der Schwerpunkt liegt erkennbar auf dem privaten Konflikt. Firma, Ehe und Geliebte werden als drei Fronten desselben Kampfes geführt. Bilanzdruck und Trauer sind so eng verschränkt, dass die Entscheidung für das Rennen weniger als sportliche Ambition erscheint denn als letzter geschäftlicher Ausweg. Der knappe Zeitrahmen eines einzigen Sommers verdichtet das zusätzlich.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,4 von 10 bei über tausend abgegebenen Stimmen liegt die Bewertung im soliden Mittelfeld. Die Stimmenzahl ist ausreichend, um mehr als eine Momentaufnahme zu sein, bleibt aber überschaubar; ein Ausreißer nach oben oder unten verschiebt den Schnitt kaum noch. Drei Jahre nach dem Erscheinen ist der Film zu jung für eine gefestigte Einordnung. Innerhalb des Historiendramas gehört er zu den Arbeiten, die eine bekannte Marke nicht feiern, sondern in ihrer schwierigsten Phase zeigen. Wer vor allem Rennsport erwartet, sollte den Zuschnitt beachten: Die Ausgangslage räumt dem Streit um die Firma mindestens so viel Platz ein wie der Strecke.
Bilder








Besetzung & Stab
- Adam Driver als Enzo Ferrari
- Penélope Cruz als Laura Ferrari
- Shailene Woodley als Lina Lardi
- Gabriel Leone als Alfonso de Portago
- Sarah Gadon als Linda Christian
- Jack O'Connell als Peter Collins
- Patrick Dempsey als Piero Taruffi
- Giuseppe Festinese als Piero Lardi
- Michele Savoia als Carlo Chiti
- Valentina Bellè als Cecilia Manzini
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Verfügbarkeit
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