Fessle mich! (1990)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Pedro Almodóvar |
|---|---|
| Genre | Komödie, Liebesfilm, Drama |
| Laufzeit | 111 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1990-01-22 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Einspielergebnis | 3.125.224 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (726 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ricky verlässt die Psychiatrie mit einem festen Vorsatz: Er will eine Familie gründen. Die Frau, die er sich dafür ausgesucht hat, weiß nichts davon. Marina, früher als Erotikdarstellerin tätig, nimmt den jungen Mann mit dem kindlichen Wesen kaum wahr. Ricky zieht daraus einen Schluss, der jedes Maß verliert: Er dringt in ihre Wohnung ein, knebelt sie, fesselt sie ans Bett und will sie so lange festhalten, bis sie ihn liebt. Marina erlebt ihn zunächst als das, was er in diesem Moment ist, als Bedrohung, vor der sie sich zu Tode erschrickt. Erst allmählich nimmt sie an ihrem Peiniger etwas anderes wahr. Ihre Schwester wird zur Verbindung nach draußen, an der sich entscheidet, wie diese erzwungene Nähe ausgeht.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Pedro Almodóvar, erschienen ist die Arbeit 1990. Im Zentrum der Besetzung stehen Victoria Abril und Antonio Banderas, ergänzt von Loles León und Julieta Serrano. Freigegeben ist der Film ab sechzehn Jahren, was sich aus der Grundsituation von selbst erklärt: Freiheitsberaubung und körperliche Gewalt sind hier nicht Randmotiv, sondern Ausgangspunkt.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Komödie, Liebesfilm und Drama, drei Zuordnungen, die bei diesem Stoff in offenem Widerspruch zueinander stehen. Eine Entführung als Liebesgeschichte zu erzählen, verlangt einen Ton, der die Gewalt nicht wegblendet und zugleich Platz für Komik lässt. In dieser Reibung liegt die Anlage. Die kleine Besetzung deutet auf eine Erzählung, die weniger von Schauplätzen als von zwei Figuren in einem Raum lebt, und darauf, dass die Sympathien bewusst nicht eindeutig verteilt werden.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung liegt bei 6,8 von 10, zustande gekommen über eine überschaubare Bewertungsbasis im dreistelligen Bereich. Sechsunddreißig Jahre nach dem Erscheinungsjahr ist der Stoff nicht harmloser geworden; die Frage, was Zuneigung wert ist, die aus Zwang entsteht, stellt sich eher schärfer als milder. Innerhalb der drei genannten Genres bleibt der Film ein Grenzfall, der sich der bequemen Einordnung entzieht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Victoria Abril als Marina Osorio
- Antonio Banderas als Ricky
- Loles León als Lola
- Julieta Serrano als Alma
- María Barranco als Berta
- Rossy de Palma als Camello en Vespa
- Francisco Rabal als Máximo Espejo
- Lola Cardona als Directora psiquiátrico
- Montse G. Romeu als Periodista
- Emiliano Redondo als Decorador
Weitere Filme von Pedro Almodóvar
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.