Fliegende Liebende (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Pedro Almodóvar |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 90 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-03-08 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 5.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 11.724.119 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,7 (734 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Flugzeug mit einem technischen Problem, ein Chefsteward, der die bevorstehende Notlandung ankündigt und dazu ein Gebet empfiehlt, und eine Passagierschaft, die in zwei Hälften zerfällt: In der Holzklasse haben Schlaftabletten für Ruhe gesorgt, in der Business-Class wird Meskalin im Tomatensaft gereicht. Das beruhigt und enthemmt zugleich. Während die Maschine ihrem ungewissen Ziel entgegenfliegt, nehmen sich die Wachgebliebenen immer größere Freiheiten, vom Heulkrampf über das Offenlegen der eigenen Seele bis zum Striptease. Dass der Funkverkehr zu den Angehörigen am Boden nur noch über Lautsprecher läuft, sorgt dafür, dass jedes Geständnis von allen mitgehört wird.
Entstehungsgeschichte
Pedro Almodóvar führte Regie bei dieser 2013 erschienenen Komödie. In der Besetzung stehen Antonio Banderas, Penélope Cruz, Coté Soler und Antonio de la Torre. Die Freigabe ab sechzehn Jahren passt zu einem Stoff, der auf Enthemmung setzt. Andere Genres mischen sich nicht hinein.
Hinter den Kulissen
Der Schauplatz ist die eigentliche Konstruktion: Ein Flugzeug ist ein Raum, den niemand verlassen kann, mit fester Sitzordnung und sichtbarer Klassentrennung. Dass die eine Hälfte der Passagiere schläft, reduziert das Personal auf eine überschaubare Gruppe und macht aus der Kabine eine Bühne. Die Bedrohung, eine Notlandung mit offenem Ausgang, liefert den Druck, unter dem Geständnisse plausibel werden, und die Komödie bezieht ihre Energie aus genau diesem Missverhältnis: Je ernster die Lage, desto ausgelassener das Verhalten. Der Lautsprecher hebt am Ende die letzte Trennung auf, die an Bord noch bestand, die zwischen privat und öffentlich.
Einordnung & Wirkung
Mit 5,7 von 10 fällt die Bewertung zurückhaltend aus, gestützt auf einige hundert Stimmen. Ein solches Ergebnis kommt bei Komödien häufiger vor, die stark auf eine bestimmte Tonlage setzen: Wer sie trifft, stimmt zu, wer nicht, wendet sich ab. 13 Jahre nach dem Erscheinen lässt sich der Film ohne die Erwartungen seines Startjahres betrachten. Im Genre steht er für die überdrehte, an einen einzigen Ort gebundene Spielart.
Bilder






Besetzung & Stab
- Antonio Banderas als León
- Penélope Cruz als Jessica
- Coté Soler als Operario 2
- Antonio de la Torre als Álex Acero
- Hugo Silva als Benito Morón
- Miguel Ángel Silvestre als El novio
- Laya Martí als Novia
- Javier Cámara als Joserra
- Carlos Areces als Fajas
- Raúl Arévalo als Ulloa
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