Frankensteins Fluch (1957)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Terence Fisher |
|---|---|
| Genre | Horror, Science Fiction |
| Laufzeit | 82 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1957-05-20 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 270.000 $ |
| Einspielergebnis | 8.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (357 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Baron Victor Frankenstein sitzt im Gefängnis und wartet auf seine Hinrichtung. Verurteilt wurde er für eine Reihe von Verbrechen, die er nach eigener Aussage nicht begangen hat. Vergeblich versucht er seinen Wärtern zu erklären, wer die Toten tatsächlich auf dem Gewissen hat: ein monströses Wesen, das er selbst in seinem geheimen Laboratorium erschaffen hat.
Hinter dieser Lage steht ein maßloser Ehrgeiz. Frankenstein wollte Leben erschaffen und hat sich damit gegen Gott gestellt. Aus Leichenteilen setzte er ein abscheuliches Geschöpf zusammen. Was als Triumph der Wissenschaft gedacht war, hat eine Kette von Todesfällen ausgelöst, für die nun er selbst büßen soll, während ihm niemand glaubt.
Entstehungsgeschichte
Terence Fisher inszenierte den Film, der 1957 in die Kinos kam. Peter Cushing, Hazel Court, Robert Urquhart und Christopher Lee bilden die Besetzung. Ab 16 Jahren ist der Film freigegeben.
Hinter den Kulissen
Horror und Science Fiction treffen in diesem Stoff auf naheliegende Weise zusammen. Das Grauen entsteht nicht aus dem Übernatürlichen, sondern aus einem wissenschaftlichen Experiment: der Erschaffung von Leben im Labor. Damit rückt die Verantwortung des Forschers in den Mittelpunkt. Frankenstein ist weniger Opfer als Urheber seines Unglücks, und der Film stellt die Frage, was geschieht, wenn Ehrgeiz jede moralische Grenze überschreitet.
Auffällig ist die Rahmung der Geschichte. Sie beginnt mit einem Mann in der Todeszelle, der seine Unschuld beteuert und doch schuldig ist, wenn auch auf andere Weise, als man ihm vorwirft. Diese Anlage lädt dazu ein, das Geschehen als Rückblick zu erzählen und das Publikum zum Zeugen einer Wahrheit zu machen, die den Wärtern verborgen bleibt. Der Widerspruch zwischen juristischer und moralischer Schuld verleiht dem Horror eine zusätzliche Ebene.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 6,8 von 10 Punkten zeigt eine respektable Aufnahme, auch wenn die Zahl der Stimmen mit einigen hundert überschaubar ist. Der Film ist inzwischen 69 Jahre alt. Im Genre steht er für die Verbindung von Schauergeschichte und Wissenschaftskritik, bei der der Schöpfer mindestens so sehr im Fokus steht wie sein Geschöpf.
Bilder








Besetzung & Stab
- Peter Cushing als Baron Victor Frankenstein
- Hazel Court als Elizabeth
- Robert Urquhart als Paul Krempe
- Christopher Lee als The Creature
- Melvyn Hayes als Young Victor
- Valerie Gaunt als Justine
- Paul Hardtmuth als Prof. Bernstein
- Noel Hood als Aunt
- Fred Johnson als Grandpa
- Claude Kingston als Little Boy
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Verfügbarkeit
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