Blut für Dracula (1966)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Terence Fisher |
|---|---|
| Genre | Horror |
| Laufzeit | 90 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1966-01-09 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 280.379 $ |
| Einspielergebnis | 364.937 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (304 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Zwei Paare verbringen ihren Urlaub in den Karpaten und stoßen dabei auf die Überreste von Graf Draculas Schloss. Was wie ein schauriges Ausflugsziel wirkt, wird schnell zur tödlichen Falle. Der treue Diener des Grafen tötet einen der beiden Männer und hängt dessen Leiche über die Asche seines Herrn, sodass das Blut herabtropft und die verkohlten Reste durchtränkt.
Damit ist das Ritual vollendet, und der Graf kehrt zurück. Sein Interesse gilt nun der Witwe des Getöteten. Sie soll seine Gefährtin werden und mit ihm ein Dasein führen, das ganz der Verderbtheit und dem Bösen gewidmet ist.
Entstehungsgeschichte
Terence Fisher inszenierte diesen Horrorfilm, der 1966 herauskam und im Englischen „Dracula: Prince of Darkness“ heißt. In der Besetzung finden sich Christopher Lee, Barbara Shelley, Andrew Keir und Francis Matthews. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben, eine Einstufung, die zu einem Stoff passt, in dem ein blutiges Ritual den Wendepunkt bildet.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte setzt ganz auf die klassischen Motive des Vampirhorrors. Ein abgelegenes Schloss, ein ergebener Diener, ein totgeglaubter Herrscher der Finsternis: Diese Elemente bilden das Gerüst, auf dem der Film seine Spannung aufbaut. Dass die Handlung mit ahnungslosen Reisenden beginnt, gibt dem Publikum Figuren an die Hand, die ebenso wenig wissen, was sie erwartet.
Besonders auffällig ist die Rolle des Blutes. Es dient nicht nur als Schockmoment, sondern als Mittel der Wiederauferstehung, ein Ritual, das den Grafen aus seiner Asche zurückholt. Danach verlagert sich der Schrecken von der rohen Gewalt hin zur Verführung, denn Dracula will die Frau nicht töten, sondern an sich binden. Damit verbindet der Film körperliche Bedrohung mit dem Motiv der dunklen Anziehung.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,7 von 10 Punkten fällt das Urteil des Publikums solide aus. Die Wertung beruht auf einigen hundert Stimmen, was für einen Titel dieses Alters ein beachtliches, wenn auch nicht breites Interesse zeigt.
60 Jahre nach dem Erscheinen gehört der Film zu jenen Horrorwerken, die das Vampirmotiv in seiner klassischen Form pflegen. Wer sich für den Gothic-Horror vergangener Jahrzehnte interessiert, findet hier eine Geschichte, die auf Atmosphäre, Ritual und das Unheimliche eines alten Schlosses setzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Christopher Lee als Count Dracula
- Barbara Shelley als Helen Kent
- Andrew Keir als Father Sandor
- Francis Matthews als Charles Kent
- Suzan Farmer als Diana Kent
- Thorley Walters als Ludwig
- Philip Latham als Klove
- Charles Tingwell als Alan Kent
- Walter Brown als Brother Mark
- George Woodbridge als Landlord
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Verfügbarkeit
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