Der Hund von Baskerville (1959)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Terence Fisher |
|---|---|
| Genre | Mystery, Thriller, Horror |
| Laufzeit | 87 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1959-05-04 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (392 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Auf der Familie Baskerville lastet ein Fluch. Über Generationen hinweg soll er Tod und unzähliges Unglück über das Geschlecht gebracht haben. Als Sir Charles Baskerville tot im Moor aufgefunden wird, scheint sich die alte Legende einmal mehr zu bestätigen.
Sherlock Holmes sieht das anders. Er fürchtet, dass Sir Henry, das letzte lebende Mitglied der Familie, als Nächster sterben soll, allerdings nicht durch übernatürliche Mächte. Holmes vermutet vielmehr die Habgier eines Menschen, der von Sir Henrys Tod erheblich profitieren würde. Dem Detektiv bleibt wenig Zeit, denn er muss den Mörder enttarnen, bevor es zu spät ist.
Entstehungsgeschichte
Die Geschichte geht auf einen Roman des englischen Schriftstellers Arthur Conan Doyle zurück. Terence Fisher inszenierte die Verfilmung, die 1959 erschien und im englischsprachigen Raum den Titel „The Hound of the Baskervilles“ trägt. Peter Cushing, André Morell, Christopher Lee und Marla Landi bilden die Besetzung. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren, was zu einer Geschichte passt, die ihre Wirkung eher aus Atmosphäre und Bedrohung als aus drastischen Bildern zieht.
Hinter den Kulissen
Mystery, Thriller und Horror greifen hier ineinander, und jede dieser Richtungen hat ihren eigenen Anteil an der Anlage. Der Mystery-Kern liegt in der Frage, wer hinter den Todesfällen steckt. Der Thriller-Anteil entsteht aus dem Wettlauf gegen die Zeit, weil ein weiteres Opfer bereits feststeht. Der Horror schließlich speist sich aus dem Fluch, dem Moor und der Ahnung, dass etwas Unerklärliches am Werk sein könnte.
Reizvoll ist das Spannungsverhältnis zwischen Aberglauben und Verstand. Die Figuren rund um die Familie glauben an eine alte Verwünschung, während Holmes nach einem ganz irdischen Motiv sucht. Die Erzählung lebt davon, beide Deutungen möglichst lange nebeneinander bestehen zu lassen, und macht den Detektiv so zum Gegenspieler nicht nur des Täters, sondern auch der Angst.
Einordnung & Wirkung
Eine Durchschnittsbewertung von 6,8 von 10 spricht für einen soliden, freundlich aufgenommenen Genrefilm. Die Zahl der Stimmen bewegt sich im Bereich einiger hundert, was für einen Titel, der vor 67 Jahren erschien, eine beachtliche Aufmerksamkeit bedeutet. Innerhalb des Kriminalstoffs mit Gruselanteil steht die Verfilmung für eine Spielart, die klassische Detektivarbeit mit Schauerelementen verbindet und beides gleichberechtigt behandelt.
Bilder






Besetzung & Stab
- Peter Cushing als Sherlock Holmes
- André Morell als Doctor Watson
- Christopher Lee als Sir Henry Baskerville
- Marla Landi als Cecile Stapleton
- David Oxley als Sir Hugo Baskerville
- Francis de Wolff als Dr. Richard Mortimer
- Miles Malleson als Bishop Frankland
- Ewen Solon als Stapleton
- John Le Mesurier als Barrymore
- Helen Goss als Mrs. Barrymore
Weitere Filme von Terence Fisher
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.