Frühlingserzählung (1990)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Eric Rohmer |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 107 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1990-04-04 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (181 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Jeanne, eine zurückhaltende Philosophie-Lehrerin, steht ohne Bleibe da: Ihre eigene Wohnung hat sie einer Cousine überlassen, im Appartement ihres verreisten Freundes mag sie nicht wohnen. Also nimmt sie spontan das Angebot der jungen, selbstbewussten Natasha an, die sie auf einem Fest kennengelernt hat, und zieht bei ihr ein. Es entstehen ein paar unbeschwerte Frühlingstage in Paris, geprägt von Gesprächen über Kant, blühende Obstbäume und die kleinen Banalitäten des Alltags. Über Natasha lernt Jeanne auch deren Vater Igor kennen, einen sympathischen Mann. Als Natasha jedoch beginnt, ihre neue Freundin mit dem Vater zu verkuppeln, obwohl beide bereits gebunden sind, zieht sich Jeanne enttäuscht zurück.
Entstehungsgeschichte
„Frühlingserzählung“ entstand 1990 unter der Regie von Eric Rohmer. Der französische Film ist ab 6 Jahren freigegeben. In den Hauptrollen sind Anne Teyssèdre, Hugues Quester, Florence Darel und Eloïse Bennett zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Liebesfilm zeigt sich hier weniger in großen Gefühlsausbrüchen als in einer Geschichte, die aus Gesprächen, Zufällen und stillen Verschiebungen zwischen den Figuren lebt. Die Konstellation aus einer zurückhaltenden Lehrerin, einer forschen jüngeren Frau und einem älteren Mann, um den sich beide indirekt bewegen, erzeugt ein Beziehungsgeflecht, das mehr über Nähe, Distanz und Erwartungen verhandelt als über eine klassische Liebesgeschichte mit eindeutigem Ziel. Dass die Handlung sich auf wenige Tage im Frühling konzentriert, verstärkt den Eindruck einer flüchtigen, fast beiläufigen Episode, die dennoch grundlegende Fragen nach Nähe und Verkuppelungsversuchen zwischen Menschen mit bestehenden Bindungen aufwirft.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,8 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im soliden, aber nicht überragenden Mittelfeld seiner Bewertungen. Seit seiner Entstehung 1990 sind mehr als drei Jahrzehnte vergangen, was den Film zeitlich deutlich von aktuellen Produktionen des Genres abhebt. Innerhalb von Drama und Liebesfilm steht er für eine dialoglastige, unaufgeregte Erzählweise, die auf große dramatische Zuspitzungen verzichtet und stattdessen auf die feinen Zwischentöne menschlicher Beziehungen setzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Anne Teyssèdre als Jeanne
- Hugues Quester als Igor
- Florence Darel als Natacha
- Eloïse Bennett als Ève
- Sophie Robin als Gaëlle
- Marc Lelou als Gildas
- François Lamore als William
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Verfügbarkeit
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