Gilda (1946)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Charles Vidor |
|---|---|
| Genre | Liebesfilm, Drama, Thriller |
| Laufzeit | 110 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1946-04-25 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 2.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 6.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (677 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Auf einer Geschäftsreise lernt Ballin Mundson, Betreiber eines illegalen Spielcasinos in Südamerika, Gilda kennen. Er heiratet sie und nimmt sie mit in seine tropische Heimat, in eine Welt aus Glücksspiel, Schmugglern und Killern. Dort trifft Gilda auf Mundsons rechte Hand Johnny Farrell — und mit ihm auf eine kurze, stürmische Affäre aus früheren Tagen. Ausgerechnet Johnny soll im Auftrag seines Chefs auf Gilda achtgeben. Er bemüht sich, standhaft zu bleiben, und weckt damit ihren Ehrgeiz, ihn ein zweites Mal zu verführen.
Entstehungsgeschichte
Charles Vidor inszenierte den Film, der 1946 erschien. Rita Hayworth spielt die Titelfigur, Glenn Ford den zwischen Loyalität und Begehren schwankenden Johnny; George Macready und Joseph Calleia vervollständigen das kleine Hauptensemble. Die Altersfreigabe ab sechzehn Jahren fällt für einen Liebesfilm vergleichsweise hoch aus und verweist auf die Härte, die im Dreieck der Figuren steckt. Vier Namen tragen den Großteil der Handlung — eine Anlage, die auf Kammerspielnähe hindeutet.
Hinter den Kulissen
Liebesfilm, Drama und Thriller greifen hier ineinander, statt sich abzulösen. Die Zuneigung ist selbst das Bedrohliche: Was zwischen Gilda und Johnny liegt, wird im Umfeld eines illegalen Betriebs verhandelt, in dem Verrat berufliche Folgen hat. Die Konstellation aus Ehemann, Ehefrau und Vertrautem ist so gebaut, dass jede Annäherung zugleich ein Risiko darstellt. Dass die Erzählung die Vorgeschichte der beiden nur andeutet, hält die Spannung, weil sich die Motive aus dem Verhalten erschließen müssen.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 7,5 von 10 liegt deutlich über dem Mittel, beruht allerdings auf einer überschaubaren Zahl von Stimmen im dreistelligen Bereich. Achtzig Jahre nach der Veröffentlichung ist der Film ein Dokument seiner Erzähltradition: der langsame Aufbau, die Bedeutung von Blicken und Auslassungen, die Verlagerung des Konflikts ins Private. Innerhalb der Mischung aus Romanze und Thriller gehört er zu den Arbeiten, deren Reiz weniger aus der Auflösung als aus der Anspannung davor entsteht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Rita Hayworth als Gilda
- Glenn Ford als Johnny Farrell
- George Macready als Ballin Mundson
- Joseph Calleia als Det. Maurice Obregon
- Steven Geray als Uncle Pio
- Joe Sawyer als Casey
- Gerald Mohr als Capt. Delgado
- Mark Roberts als Gabe Evans
- Ludwig Donath als German Cartel Member
- Donald Douglas als Thomas Langford
Weitere Filme von Charles Vidor
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.