Grave Encounters (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Stuart Ortiz |
|---|---|
| Genre | Thriller, Horror |
| Laufzeit | 89 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-09-09 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Budget | 1.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (1.722 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Fernsehteam dreht eine Reihe über paranormale Phänomene. Für eine Folge lässt es sich in einer stillgelegten psychiatrischen Klinik einschließen.
Der Plan ist eine Nacht mit laufenden Kameras. Was dann geschieht, lässt sich mit den Mitteln, die das Team mitgebracht hat, nicht mehr dokumentieren — die Ausgänge stimmen nicht mehr, und die Gruppe wird kleiner.
Entstehungsgeschichte
Geschrieben und inszeniert wurde der Film von den „Vicious Brothers" — Colin Minihan und Stuart Ortiz.
Sean Rogerson spielt Lance Preston, Ashleigh Gryzko die Sasha Parker, Merwin Mondesir den T.C. Gibson, Mackenzie Gray den Houston Grey, Juan Riedinger den Matt White und Arthur Corber den Dr. Arthur Friedkin.
Das Budget betrug 120.000 Dollar. Gedreht wurde im Riverview Hospital in Coquitlam, British Columbia. Das Found-Footage-Verfahren wurde bewusst gewählt, um Horror kostengünstig herzustellen.
Ein Teaser-Trailer kam binnen drei Monaten auf über 1,5 Millionen Aufrufe bei YouTube.
Hinter den Kulissen
Die Machart ist zugleich der Gegenstand. Der Film gibt sich als das Material einer Fernsehsendung aus, die es nicht gibt — die Aufnahmen, die das Team für seine Folge dreht, sind der Film selbst.
Damit trägt die Konstruktion ihre eigene Begründung. Warum jemand weiterfilmt, während er um sein Leben rennt, muss der Film nicht erklären: Die Kamera läuft, weil sie der Grund für den Aufenthalt in dem Gebäude ist. Aus dem Werkzeug einer Fernsehproduktion wird der einzige Zeuge dessen, was dort geschieht.
Das Budget von 120.000 Dollar erklärt die Entscheidungen. Ein einziger Drehort, kein sichtbares Team, keine aufwendigen Effekte — die Angst muss aus Anordnung und Ton entstehen, nicht aus Herstellung.
Der Trailer mit 1,5 Millionen Aufrufen in drei Monaten war dabei ein eigener Produktionsfaktor. Der Film fand sein Publikum online, bevor er es im Verleih finden musste.
Einordnung & Wirkung
Bei 120.000 Dollar Herstellungskosten spielte der Film 5,4 Millionen ein — das Fünfundvierzigfache des Budgets.
Rotten Tomatoes weist 65 Prozent Zustimmung aus (17 Bewertungen), Metacritic dagegen 33 von 100 und damit ein überwiegend ungünstiges Urteil.
Negative Stimmen bemängelten abgeleitete Elemente und Wiederholungen. Positive hoben die atmosphärische Unheimlichkeit und echte Schreckmomente hervor.
Dieser Abstand zwischen den beiden Bewertungsportalen ist bezeichnend. Rotten Tomatoes zählt Daumen, Metacritic gewichtet Noten — bei einem Film, den viele für solide und wenige für gelungen halten, gehen die beiden Verfahren auseinander.
Wirtschaftlich war der Film ein außergewöhnlicher Erfolg. Das Verhältnis von Einsatz zu Ertrag erklärt, warum das Found-Footage-Verfahren in jenen Jahren so häufig gewählt wurde.
Bilder






Besetzung & Stab
- Sean Rogerson als Lance Preston
- Ashleigh Gryzko als Sasha Parker
- Merwin Mondesir als T.C. Gibson
- Mackenzie Gray als Houston Gray
- Juan Riedinger als Matt White
- Arthur Corber als Dr. Arthur Friedkin
- Luis Javier als Javier Ortega (Gardener)
- Shawn Macdonald als Morgan Turner
- Bob Rathie als Kenny Sandoval
- Benjamin Wilkinson als Jerry Hartfield
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