Hamam - Das türkische Bad (1997)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ferzan Özpetek |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 94 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1997-05-09 |
| Einspielergebnis | 384.793 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (154 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Francesco führt mit seiner Frau Marta in Rom ein gemeinsames Designbüro, ein Alltag aus Arbeit und eingespielten Routinen. Als seine Tante in Istanbul stirbt, muss er in die Stadt reisen, um sich um ihr Erbe zu kümmern: ein traditionelles türkisches Hamam. Was als bürokratische Pflichterfüllung beginnt, verändert sich, sobald Francesco im Haus seiner Verwandten ankommt. Dort begegnet er einer Wärme und Nähe, die ihm in seinem römischen Leben zu fehlen scheint. Wie sich diese Begegnung entwickelt und was sie für Francescos Beziehung zu Marta und zu sich selbst bedeutet, bleibt der eigentliche Kern der Geschichte.
Entstehungsgeschichte
"Hamam - Das türkische Bad" entstand 1997 unter der Regie von Ferzan Özpetek. In den Hauptrollen sind Alessandro Gassmann, Mehmet Günsür, Francesca D'Aloja und Halil Ergün zu sehen. Der Film ist als Drama angelegt.
Hinter den Kulissen
Schon die Ausgangssituation legt eine Erzählung an, die zwei Welten gegeneinanderstellt: das durchorganisierte Berufsleben in Rom und die familiäre, sinnliche Atmosphäre Istanbuls. Dass die Besetzung sowohl italienische als auch türkische Namen umfasst, spiegelt diese Konstellation zwischen zwei Ländern und Kulturen wider. Als reines Drama verzichtet der Film auf komödiantische oder actionbetonte Elemente und setzt stattdessen auf die leise Beobachtung, wie ein Ortswechsel und eine ererbte Verpflichtung das Selbstverständnis einer Figur ins Wanken bringen. Das Hamam selbst, als Erbe und Schauplatz zugleich, verbindet die private Familiengeschichte mit einem Ort von körperlicher und emotionaler Nähe, was der Geschichte eine sinnliche Ebene jenseits des reinen Beziehungsdramas gibt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,6 bei einer eher schmalen, niedrigen dreistelligen Stimmenzahl bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld, ohne dass sich daraus eine breite öffentliche Resonanz ablesen lässt. Seit der Entstehung 1997 sind mittlerweile 28 Jahre vergangen, der Film gehört damit zu den älteren Vertretern seines Genres im europäischen Beziehungsdrama, das kulturelle Gegensätze und persönliche Selbstfindung miteinander verknüpft. Innerhalb dieses schmalen Genres, das auf leise Zwischentöne statt große dramatische Zuspitzungen setzt, nimmt er eine eigene, ruhige Position ein.
Bilder







Besetzung & Stab
- Alessandro Gassmann als Francesco
- Mehmet Günsür als Mehmet
- Francesca D'Aloja als Marta
- Halil Ergün als Osman
- Şerif Sezer als Perran
- Başak Köklükaya als Fusun
- Carlo Cecchi als Oscar
- Alberto Molinari als Paolo
- Zerrin Arbaş
- Ludovica Modugno als Voce di Zia Anita
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Verfügbarkeit
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