High Spirits (1988)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Neil Jordan |
|---|---|
| Genre | Fantasy, Komödie, Horror |
| Laufzeit | 97 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1988-11-18 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 15.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 8.500.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,8 (252 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein irisches Schloss, das aus den Fugen gerät: Burgherr Peter Plunkett kämpft gegen den finanziellen Ruin und den drohenden Verkauf seines Anwesens. Seine Lösung ist so einfach wie riskant – aus dem alten Gemäuer soll eine Touristenattraktion werden, ein künstliches Geisterschloss, betrieben mit einer Truppe skurriler Angestellter. Die ersten amerikanischen Besucher lassen sich von den plumpen Spukeffekten jedoch kaum beeindrucken. Die Situation kippt, als sich zwei tatsächliche Geister, Mary und Martin, in ihrer Ehre gekränkt fühlen und selbst eingreifen. Aus inszeniertem Budenzauber wird echtes übernatürliches Durcheinander, das sich zunehmend mit romantischen Verwicklungen vermischt.
Entstehungsgeschichte
"High Spirits" entstand 1988 unter der Regie von Neil Jordan. Die Besetzung vereint Peter O'Toole als Schlossherrn Plunkett mit Daryl Hannah, Steve Guttenberg und Beverly D'Angelo. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Fantasy, Komödie und Horror verweist auf einen Film, der auf mehreren Ebenen spielt: Die Idee eines inszenierten Spukhauses, das von echten Geistern unterlaufen wird, erlaubt sowohl schaurige als auch komödiantische Momente, ohne sich für eines von beiden entscheiden zu müssen. Dass die Handlung ausgerechnet in einem irischen Schloss angesiedelt ist, gibt dem Stoff eine folkloristische Grundierung, die Gespenstergeschichten und Familiengeschichte miteinander verknüpft. Die Verschiebung von einer Wirtschaftskrise hin zu einer Liebesgeschichte zwischen den Ebenen der Lebenden und der Toten zeigt, dass der Film weniger auf Schrecken als auf das Spiel mit Erwartungen setzt: Was als Touristenschwindel beginnt, endet als emotionale Verwicklung.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 5,8 aus einem noch überschaubaren Stimmenaufkommen bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne sich klar als Publikumsliebling oder Fehlschlag einordnen zu lassen. Seit der Veröffentlichung 1988 sind mittlerweile 37 Jahre vergangen, ein Zeitraum, der den Film deutlich in die späten 1980er-Jahre der Genrekomödien einordnet, als Horror und Humor häufig bewusst vermischt wurden. Innerhalb dieser Strömung steht "High Spirits" für eine leichtfüßige Variante des Spukgenres, die auf Situationskomik und eine ungewöhnliche Besetzung setzt, statt auf klassische Schauereffekte.
Bilder








Besetzung & Stab
- Peter O'Toole als Peter Plunkett
- Daryl Hannah als Mary Plunkett
- Steve Guttenberg als Jack Crawford
- Beverly D'Angelo als Sharon Brogan Crawford
- Jennifer Tilly als Miranda
- Liam Neeson als Martin Brogan
- Peter Gallagher als Brother Tony
- Martin Ferrero als Malcolm
- Donal McCann als Eamon
- Liz Smith als Mrs. Plunkett
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Verfügbarkeit
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