Hilfe, Ferien! (2006)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Éric Toledano |
|---|---|
| Genre | Komödie, Familie |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2006-06-28 |
| Budget | 7.508.646 $ |
| Einspielergebnis | 10.890.811 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (1.130 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Endzwanziger Vincent leitet ein Sommerferiencamp in Frankreich. Zur Seite steht ihm eine bunt gemischte Truppe von Betreuern, die sich die meiste Zeit kindischer benimmt als die kleinen Gäste.
Joseph fällt durch einen eigenwilligen Humor auf, Nadine ist die ärztliche Assistenz und bevorzugt homöopathische Methoden, Caroline bringt selten ein Wort heraus und hält sich selbst für eines der Kinder, und der Frauenheld Daniel hat es auf Lisa abgesehen, den schönen, aber verantwortungslosen Neuzugang. In diesem Sommer ist nicht immer klar, wer Kind ist und wer Erwachsener, denn keiner der Betreuer weiß so recht, wo sein Platz im Leben eigentlich ist. Chaos ist damit vorprogrammiert.
Entstehungsgeschichte
Olivier Nakache inszenierte den Film, der 2006 erschien. Die Betreuerriege verkörpern Jean-Paul Rouve, Marilou Berry, Omar Sy und Lannick Gautry.
Hinter den Kulissen
Komödie und Familienfilm gehen hier zusammen, und die Verbindung ist keine Verlegenheitslösung. Ein Ferienlager bringt zwei Altersgruppen an einem Ort zusammen und erlaubt es, beide gleichzeitig zu erzählen, ohne dass eine der anderen erklärt werden müsste.
Der eigentliche Einfall liegt in der Umkehrung. Nicht die Kinder müssen erwachsen werden, sondern die Betreuer, die als Aufsicht auftreten und selbst noch nicht wissen, wohin sie gehören. Der Sommer wird damit zum befristeten Raum, in dem sich das ohne Folgen ausprobieren lässt. Die Figuren sind dabei bewusst als Typen angelegt, jede mit einer einzigen deutlichen Eigenart, was das Zusammenspiel schnell lesbar macht und die Komik aus der Reibung dieser Eigenarten bezieht.
Einordnung & Wirkung
7,3 von 10 Punkten bei einer vierstelligen Zahl abgegebener Stimmen sind für eine Komödie ein ausgesprochen freundlicher Wert und deuten auf ein Publikum, das den leichten Ton mitträgt. 20 Jahre nach dem Erscheinungsjahr steht der Film für die Ensemblekomödie, die ihr Personal an einem Ort versammelt und auf Situationen setzt statt auf eine durchgehende Handlung. Die Anlage als Familienstoff bedeutet dabei nicht Harmlosigkeit, sondern nur, dass beide Altersgruppen etwas zu sehen bekommen.
Bilder







Besetzung & Stab
- Jean-Paul Rouve als Vincent
- Marilou Berry als Nadine
- Omar Sy als Joseph
- Lannick Gautry als Daniel
- Julie Fournier als Lisa
- Guillaume Cyr als Truman
- Joséphine de Meaux als Caroline
- Jacques Boudet als Albert
- Jean Benguigui als Mimoun
- Catherine Hosmalin als Christine
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Verfügbarkeit
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