I'm a Cyborg, But That's OK (2006)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Park Chan-wook |
|---|---|
| Genre | Drama, Komödie, Liebesfilm |
| Laufzeit | 105 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2006-12-07 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 4.354.510 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (628 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Young-goon ist fest davon überzeugt, ein Cyborg zu sein. Um sich aufzuladen, schließt sie ihren Körper an eine Steckdose an. Sie überlebt den Stromschlag und wird in eine Nervenklinik eingewiesen, wo die Ärzte von einem Suizidversuch ausgehen. Sie selbst sucht etwas anderes, nämlich den Sinn ihrer Existenz als Mensch-Maschine. Sie empfängt Signale aus dem Radio, holt sich Rat bei ihrer Bettlampe und unterhält sich mit dem Getränkeautomaten. Weil Cyborgs keine Nahrung zu sich nehmen, leckt sie an Batterien, um ihren Energiebedarf zu decken, und ist bald stark unterernährt. Die Ärzte wissen nicht weiter. Einzig Il-sun, der ebenfalls eingewiesen ist, findet Zugang zu ihr, und zwischen beiden entwickelt sich eine zarte Romanze.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Park Chan-wook, der Film erschien 2006. In der Besetzung stehen 임수정 und Rain sowie Oh Dal-su und 이영미. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren, was für einen Stoff, der in einer psychiatrischen Klinik spielt, eine niedrige Einstufung ist.
Hinter den Kulissen
Drama, Komödie und Liebesfilm stehen nebeneinander, und diese Mischung erklärt den Ton. Die Ausgangslage ist ernst, eine junge Frau in einer schweren Krise, doch erzählt wird sie über die Logik ihrer eigenen Vorstellungswelt: Wenn Batterien Nahrung ersetzen und Haushaltsgeräte Gesprächspartner sind, entsteht Komik aus konsequenter Anwendung, nicht aus Spott. Der Liebesfilm liefert dabei den einzigen Weg von außen nach innen. Il-sun tritt nicht als Korrektiv auf, sondern als jemand, der die Regeln dieser Welt akzeptiert, um darin etwas zu erreichen, das medizinisch dringlich ist. Die Klinik dient dabei weniger als Schauplatz einer Behandlung denn als Ort, an dem verschiedene Wirklichkeiten nebeneinander bestehen dürfen.
Einordnung & Wirkung
7,0 von 10 bedeuten eine deutlich positive Aufnahme, gestützt auf einige hundert Stimmen. 20 Jahre nach dem Erscheinen steht der Film für jene Spielart, die psychische Erkrankung weder ausstellt noch verharmlost, sondern in eine eigene Bildsprache übersetzt, was ihn im Drama wie in der Komödie schwer einzuordnen macht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Lim Soo-jung als Cha Young-goon
- Rain als Park Il-soon
- Oh Dal-su als Shin Duk-cheon
- Lee Yeong-mi als Oh Seol-mi
- Kim Chun-gi als Lee Dae-pyeong
- Park Jun-myun als Wang Gop-dan
- Cheon Seong-hoon als Hwang Gyu-suk
- Choi Hee-jin als Choi Seul-gi
- Lee Yong-nyeo als Young-goon's Mother
- Son Young-soon als Young-goon's Grandmother
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Verfügbarkeit
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