Park Chan-wook
Werdegang
Park Chan-wook wurde am 23. August 1963 in Südkorea geboren und arbeitete zunächst als Filmkritiker, bevor er selbst zum Regisseur wurde. Nach zwei frühen Filmen in den 1990er-Jahren, die er später kaum noch anerkannte, gelang ihm mit Joint Security Area im Jahr 2000 der Durchbruch, der zeitweise der erfolgreichste Film der südkoreanischen Filmgeschichte war. Danach entstand die sogenannte Vengeance-Trilogie mit Sympathy for Mr. Vengeance, Oldboy und Lady Vengeance, wobei besonders Oldboy international große Anerkennung fand. Auch spätere Arbeiten wie Thirst, The Handmaiden und Decision to Leave waren kritisch und kommerziell erfolgreich, Letzterer wurde in Cannes für die Regie ausgezeichnet. Park inszenierte zudem die Miniserien The Little Drummer Girl und The Sympathizer sowie 2025 den Film No Other Choice.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind zwölf Titel von Park Chan-wook verzeichnet, ausschließlich Kinofilme, keine Serien. Die Spannweite reicht von Joint Security Area (2000) bis No Other Choice (2025), also 25 Jahre Schaffenszeit, beginnend 37 Jahre nach seiner Geburt. Die Titel decken acht Genres ab, vor allem Thriller, Mystery, Drama und Krimi, ergänzt um Liebesfilm, Action, Komödie und Horror – eine Genrevielfalt, die auf eine Vorliebe für Grenzüberschreitungen zwischen Gattungen hindeutet. Vertreten sind unter anderem Oldboy, Die Taschendiebin, Lady Vengeance, Sympathy for Mr. Vengeance, Durst, I'm a Cyborg, But That's OK, The Handmaiden und Stoker.
Einordnung
Die Bewertungen der zwölf Titel liegen zwischen 6,6 und 8,3 von 10, im Durchschnitt bei 7,6 – ein insgesamt hohes und konstantes Niveau ohne deutliche Ausreißer nach unten. Am besten bewertet sind die beiden gelisteten Fassungen von Oldboy mit 8,3 und 8,2 sowie Die Taschendiebin mit 8,2, am niedrigsten Stoker mit 6,6. Zwischen dem ältesten Titel im Bestand, Joint Security Area aus dem Jahr 2000, und dem jüngsten, No Other Choice aus dem Jahr 2025, liegen 25 Jahre.