Oldboy (2003)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Park Chan-wook |
|---|---|
| Genre | Thriller, Mystery |
| Laufzeit | 120 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2003-11-21 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 3.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 17.500.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 8,2 (10.212 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Oh Dae-su wird an einem Regenabend von der Straße weg entführt und in einem Zimmer eingesperrt, das wie ein billiges Hotelzimmer eingerichtet ist. Er erfährt weder, wer ihn festhält, noch warum. Über das Fernsehen erfährt er, dass seine Frau ermordet wurde und er als Täter gilt.
Nach fünfzehn Jahren wird er ebenso unerklärlich freigelassen. Er hat trainiert, sich Notizen gemacht und eine Liste möglicher Feinde erstellt. Der Mann, der ihn eingesperrt hat, gibt ihm fünf Tage, um den Grund herauszufinden — die eigentliche Frage sei nicht, warum er eingesperrt wurde, sondern warum man ihn wieder freigelassen hat.
Entstehungsgeschichte
Die Vorlage ist ein japanischer Manga von Garon Tsuchiya und Nobuaki Minegishi. Park Chan-wook übernahm die Ausgangssituation und erfand den gesamten zweiten Teil neu — die Auflösung des Films kommt in der Vorlage nicht vor.
Der Film ist der mittlere Teil einer thematisch verbundenen Trilogie über Rache, die Park zwischen 2002 und 2005 drehte. Choi Min-sik nahm für die Rolle erheblich zu und wieder ab, um den körperlichen Verfall und die spätere Verfassung abzubilden, und trainierte über Monate.
Hinter den Kulissen
Die bekannteste Sequenz ist der Kampf im Korridor: Oh Dae-su gegen rund ein Dutzend Männer, mit einem Hammer, in einer einzigen seitlich fahrenden Einstellung von etwa drei Minuten. Sie wurde an einem einzigen Tag in siebzehn Anläufen gedreht; Choi Min-sik hatte sich zuvor drei Wochen mit dem Stuntteam vorbereitet und war bereits verletzt.
Für die Szene, in der die Figur einen lebenden Oktopus isst, wurden vier Tiere verwendet. Choi Min-sik ist Buddhist und sprach nach eigener Aussage vor jeder Aufnahme ein Gebet. Cho Young-wuk komponierte die Musik als Walzer- und Tangovariationen, die den Gewaltszenen bewusst entgegenstehen.
Einordnung & Wirkung
Der Film gewann 2004 in Cannes den Großen Preis der Jury; Quentin Tarantino, damals Jurypräsident, setzte sich nach Berichten für die Goldene Palme ein.
Er machte das südkoreanische Kino international sichtbar und gilt als Wegbereiter für den Erfolg, den "Parasite" und "Squid Game" später hatten. Eine amerikanische Neuverfilmung von Spike Lee erschien 2013 und fiel durch. Die Schlusswendung gehört zu den wenigen der Filmgeschichte, die ihre Wirkung nicht aus Überraschung ziehen, sondern daraus, dass sie rückwirkend jede vorherige Szene unangenehm macht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Choi Min-sik als Oh Dae-su
- Yoo Ji-tae als Lee Woo-jin
- Kang Hye-jung als Mi-do
- Kim Byeong-ok als Mr. Han
- Ji Dae-han als No Joo-hwan
- Oh Dal-su als Park Cheol-woong
- Lee Seung-shin als Hypnotist
- Yoon Jin-seo als Lee Soo-ah
- Oh Tae-kyung als Young Dae-su
- Yoo Yeon-seok als Young Woo-jin
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Verfügbarkeit
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