Ich seh, Ich seh (2015)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Severin Fiala |
|---|---|
| Genre | Horror, Mystery, Thriller |
| Laufzeit | 99 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2015-01-08 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Einspielergebnis | 2.193.474 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (1.739 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Zwei zehnjährige Zwillingsbrüder leben mit ihrer Mutter in einem abgelegenen Haus. Die Mutter kehrt nach einer Gesichtsoperation zurück — stark bandagiert, kaum erkennbar und verändert im Verhalten.
Sie ist streng, wo sie es nicht war, und sie ignoriert einen der beiden Jungen vollständig. Die Zwillinge beginnen zu zweifeln, ob unter den Verbänden tatsächlich ihre Mutter steckt. Schließlich fesseln sie die Frau ans Bett, um es herauszufinden.
Entstehungsgeschichte
Veronika Franz und Severin Fiala schrieben das Drehbuch und führten gemeinsam Regie. Für Veronika Franz war es der erste abendfüllende Spielfilm nach ihrer Arbeit mit dem Produzenten Ulrich Seidl.
Susanne Wuest spielt die Mutter, die Brüder Elias und Lukas Schwarz die Zwillinge.
Die österreichische Produktion entstand 2013 im niederösterreichischen Waldviertel. Die Kamera führte Martin Gschlacht.
Hinter den Kulissen
Der Film hält die entscheidende Frage bis weit hinein offen: Er zeigt alles aus der Sicht der Kinder — und der Zuschauer weiß deshalb ebenso wenig wie sie, ob ihr Verdacht berechtigt ist oder ob hier etwas anderes vorliegt.
Der Schauplatz tut ein Übriges: ein abgelegenes Haus, in dem außer den dreien niemand ist und in dem niemand nachfragt.
Bemerkenswert ist auch die Besetzung der Kinder. Elias und Lukas Schwarz sind Brüder und tragen den Film über weite Strecken allein — mit einer Ernsthaftigkeit, die dem Zuschauer die Entscheidung überlässt, wem er glauben soll.
Einordnung & Wirkung
Die Premiere fand 2014 bei den Filmfestspielen von Venedig statt.
Österreich reichte den Film 2016 als Beitrag für den Oscar als bester fremdsprachiger Film ein; eine Nominierung kam nicht zustande.
Martin Gschlacht erhielt für die Kameraarbeit den Europäischen Filmpreis.
Er gehört zu jenen Werken, die man besser ohne Vorkenntnis sieht — und zu den wenigen österreichischen Genrefilmen, die international wahrgenommen wurden.
Bilder








Besetzung & Stab
- Elias Schwarz als Elias
- Lukas Schwarz als Lukas
- Susanne Wuest als Mother
- Hans Escher als Priest
- Elfriede Schatz als Red Cross Collector #1
- Karl Purker als Red Cross Collector #2
- Georg Deliovsky als Pizza Supplier
- Christian Steindl als Mesner
- Christian Schatz als Farmer
- Erwin Schmalzbauer als Accordion God
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Verfügbarkeit
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