In den Krallen des Hexenjägers (1971)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Piers Haggard |
|---|---|
| Genre | Horror |
| Laufzeit | 93 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1971-01-28 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 140.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (175 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Auf einem Feld stößt der Bauer Ralph Gower beim Pflügen auf einen fellbedeckten, menschenähnlichen Schädel. Er ist überzeugt, damit etwas Dämonisches ans Licht gebracht zu haben, und wendet sich an den örtlichen Richter. Als die beiden zum Fundort zurückkehren, ist der Schädel jedoch verschwunden. Kurz darauf beginnt sich die Gemeinde zu verändern: Die Kinder des Dorfes geraten unter den Einfluss einer okkulten Macht und schließen sich der jungen Angel an, die keineswegs harmlose Ziele verfolgt. Mit menschlichen Opfern soll dem Teufel zu seiner ursprünglichen, monströsen Gestalt verholfen werden. Der Richter wiederum wandelt sich zum entschlossenen Gegner des Kultes und sammelt Dorfbewohner um sich, die dem Treiben ein Ende setzen wollen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1971 unter der Regie von Piers Haggard. Zur Besetzung zählen Patrick Wymark, Linda Hayden, Barry Andrews und Michele Dotrice. Es handelt sich um einen Horrorfilm, freigegeben ab 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verbindet ländliches Alltagsleben mit dem Eindringen einer übernatürlichen Bedrohung, die sich gerade über die Jüngsten der Gemeinde ausbreitet und damit die Vorstellung von Unschuld und Verderben gegeneinander stellt. Dass die Bedrohung von einer jungen Anführerin ausgeht und sich der Widerstand in Form eines einzelnen, zum Hexenjäger gewordenen Richters organisiert, zeigt eine klassische Konstellation des Okkult-Horrors: Gemeinschaft gegen Einzelfigur, Glaube gegen Ritual, Dorf gegen Kult. Die Ausgrabung eines rätselhaften Objekts als Auslöser verweist auf ein Motiv, bei dem das Unheil buchstäblich aus dem Boden der eigenen Heimat hervorbricht, statt von außen zu kommen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,2 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Titel im mittleren Bereich dessen, was für britische Horrorfilme dieser Zeit vergeben wird. Seit dem Erscheinungsjahr 1971 sind mehr als fünfzig Jahre vergangen, was die vergleichsweise geringe Zahl an Stimmen erklärt, ohne dass sich daraus eine qualitative Aussage ableiten lässt. Innerhalb des Horrorgenres steht der Film für eine Spielart, die okkulte Bedrohung, ländliche Kulisse und die Korruption einer ganzen Gemeinschaft miteinander verknüpft.
Bilder








Besetzung & Stab
- Patrick Wymark als The Judge
- Linda Hayden als Angel Blake
- Barry Andrews als Ralph Gower
- Michele Dotrice als Margaret
- Wendy Padbury als Cathy Vespers
- Anthony Ainley als Reverend Fallowfield
- Charlotte Mitchell als Ellen Vespers
- Tamara Ustinov als Rosalind Barton
- Simon Williams als Peter Edmonton
- James Hayter als Squire Middleton
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Verfügbarkeit
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