In Time - Deine Zeit läuft ab (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Andrew Niccol |
|---|---|
| Genre | Action, Thriller, Science Fiction |
| Laufzeit | 109 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-10-27 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 40.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 173.900.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (12.425 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
2169 altert niemand über fünfundzwanzig hinaus. Danach beginnt auf dem Unterarm eine Uhr zu laufen, die noch ein Jahr anzeigt — Zeit ist die Währung, mit der Kaffee, Miete und Busfahrten bezahlt werden. Wer nichts mehr hat, bleibt stehen.
Will Salas arbeitet in einer Fabrik im Armenbezirk Dayton und lebt von Tag zu Tag. Als ihm ein Fremder über hundert Jahre überschreibt und sich anschließend das Leben nimmt, gerät er in Verdacht und flieht nach New Greenwich, wo die Reichen Jahrtausende auf dem Arm tragen. Dort trifft er auf Sylvia, die Tochter eines Zeitbankiers, und beide beginnen, Zeit umzuverteilen.
Entstehungsgeschichte
Andrew Niccol schrieb und inszenierte den Film und beschrieb ihn selbst als "uneheliches Kind von Gattaca" — dem Film, mit dem er 1997 bekannt geworden war und der eine verwandte Frage stellt: was passiert, wenn eine gesellschaftliche Ungleichheit biologisch festgeschrieben wird.
Justin Timberlake und Amanda Seyfried wurden im Juli 2010 besetzt, Cillian Murphy im August. Der Science-Fiction-Autor Harlan Ellison reichte wegen Ähnlichkeiten zu seiner Erzählung "'Bereue, Harlekin!', sagte der Ticktackmann" Klage ein — er zog sie zurück, nachdem er den fertigen Film gesehen hatte.
Hinter den Kulissen
Roger Deakins führte die Kamera; es war seine erste digital gedrehte Arbeit. Gedreht wurde vollständig in Los Angeles, dessen bestehende Architektur die Zukunft ohne größere Umbauten tragen musste — die Zeitanzeigen auf den Unterarmen sind praktisch die einzigen sichtbaren Zukunftselemente.
Die Konstruktion des Films setzt konsequent um, dass alle Figuren fünfundzwanzig aussehen: Mütter, Töchter und Großmütter sind gleich alt, was in einzelnen Szenen ohne Kommentar bleibt und die Prämisse trägt. Das Budget lag bei rund vierzig Millionen Dollar.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 174 Millionen Dollar ein. Die Kritik lobte die Prämisse und bemängelte die Ausführung — rund sechsunddreißig Prozent zustimmende Besprechungen bei Rotten Tomatoes; Roger Ebert nannte die Ausgangsidee verteufelt interessant und die Umsetzung konventionell.
Als Parabel wird er dennoch regelmäßig zitiert, weil er eine ökonomische Metapher wörtlich nimmt: Wer arm ist, hat buchstäblich weniger Lebenszeit — ein Zusammenhang, der statistisch tatsächlich besteht. Innerhalb von Niccols Werk gehört er zu einer Reihe von Filmen, die gesellschaftliche Sortierverfahren durchspielen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Amanda Seyfried als Sylvia Weis
- Justin Timberlake als Will Salas
- Cillian Murphy als Raymond Leon
- Vincent Kartheiser als Philippe Weis
- Olivia Wilde als Rachel Salas
- Matt Bomer als Henry Hamilton
- Johnny Galecki als Borel
- Collins Pennie als Timekeeper Jaeger
- Toby Hemingway als Timekeeper Kors
- Brendan Miller als Kolber
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Verfügbarkeit
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