Intacto (2001)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Juan Carlos Fresnadillo |
|---|---|
| Genre | Action, Komödie, Drama, Liebesfilm, Science Fiction, Thriller |
| Laufzeit | 104 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2001-11-06 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Einspielergebnis | 1.864.185 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (212 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Federico besitzt eine seltsame Gabe: Er kann anderen Menschen ihr Glück entziehen. In einem Casino, das mitten in einer Lavawüste steht und einem Holocaust-Überlebenden namens Sam gehört, nutzt er diese Fähigkeit, um Spieler in Glückssträhnen leerzusaugen. Als er sich gegen Sam auflehnt, wird ihm seine Gabe genommen und er aus dem Casino verstoßen. Jahre später begegnet er Tomás, dem einzigen Überlebenden eines Flugzeugabsturzes, und erkennt in ihm ein Werkzeug für seine Rache. Er will Tomás lehren, Glück zu kontrollieren, um damit zum Casino zurückzukehren und den „Gott des Zufalls“ herauszufordern. Beide geraten in einen Kreis immer bizarrerer Wetten, bei denen sie das Schicksal fremder Menschen aufs Spiel setzen. Zur gleichen Zeit verfolgt eine Polizistin, die vom Tod ihrer Familie bei einem Autounfall gezeichnet ist, die Spur dieses klandestinen Netzwerks aus Tod und Glück.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2001 unter der Regie von Juan Carlos Fresnadillo. In den zentralen Rollen sind Leonardo Sbaraglia, Eusebio Poncela, Mónica López und Antonio Dechent zu sehen. Die Freigabe liegt bei 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Mischung aus Action, Komödie, Drama, Liebesfilm, Science-Fiction und Thriller zeigt, dass sich die Geschichte keiner einzelnen Erzähltradition unterordnet: Sie verbindet ein übernatürlich anmutendes Glücksmotiv mit den Konventionen des Kriminalfilms und emotionalen Beziehungsdramen. Die Anlage als Kette von Prüfungen, bei denen die Beteiligten fremdes Schicksal verwetten, verleiht der Handlung eine spielhafte, fast rituelle Struktur, während die Verfolgungsjagd der Polizistin einen realistischeren Gegenpol setzt. Die Verbindung von Zufall, Schuld und Verlust zieht sich als roter Faden durch alle Figuren.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,6 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld seiner Genrekombination. Seit seinem Erscheinen 2001 sind mehr als zwei Jahrzehnte vergangen, ohne dass sich an dieser Einschätzung viel verändert zu haben scheint. Innerhalb des spanischsprachigen Genrekinos, das Science-Fiction-Elemente mit Thriller- und Dramaformen verschränkt, bleibt er ein Beispiel für eine ungewöhnliche Grundidee, die konsequent bis in die Erzählstruktur hinein durchgehalten wird.
Bilder


Besetzung & Stab
- Leonardo Sbaraglia als Tomás
- Eusebio Poncela als Federico
- Mónica López als Sara
- Antonio Dechent als Alejandro
- Max von Sydow als Samuel
- Guillermo Toledo als Horacio
- Alber Ponte als Marido Sara
- Andrea San Vicente als Hija Sara
- Jesús Noguero als Cautivo 2
- Ramón Serrada als Cautivo 3
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Verfügbarkeit
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