Iris (2014)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Albert Maysles |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 83 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2014-10-09 |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (110 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Zentrum steht Iris Apfel, eine Frau, deren Stil und Lebensgeschichte sich über Jahrzehnte erstrecken. Der Film begleitet sie durch ihren Alltag und zeigt, wie sich ihre Vorliebe für ausgefallene Kleidung und Schmuck aus einem Leben entwickelt hat, das von Reisen, Geschäft und gesellschaftlichem Umgang geprägt war. Erzählt wird von ihrer Ausbildung, ihrer Ehe mit Carl Apfel und dem gemeinsamen Textilunternehmen, das die beiden über vier Jahrzehnte führten. Aus geschäftlichen Reisen in aller Welt erwuchs eine Sammlung an Kleidungsstücken und Schmuck, die sie zunächst privat trug, bevor daraus etwas Öffentlicheres wurde. Auch ihre Arbeit an Dekorationsprojekten, darunter Aufträge für das Weiße Haus über mehrere Präsidentschaften hinweg, wird angesprochen. Der Film verzichtet auf eine dramatische Zuspitzung und bleibt nah an der Person selbst.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Albert Maysles, der Dokumentarfilm entstand 2014. Vor der Kamera stehen Iris Apfel und Carl Apfel, außerdem treten Tavi Gevinson und Bruce Weber auf.
Hinter den Kulissen
Als reiner Dokumentarfilm verzichtet "Iris" auf inszenierte Handlungsbögen und setzt stattdessen auf die Beobachtung einer realen Person. Die Auswahl der auftretenden Personen – neben dem Ehepaar Apfel eine jüngere Stimme wie Tavi Gevinson und ein Fotograf wie Bruce Weber – deutet darauf hin, dass der Film verschiedene Perspektiven auf Apfels Wirkung zusammenführt, ohne sich auf eine einzelne Branche oder Generation zu beschränken. Die Spanne der geschilderten Lebensstationen, von der Universitätszeit bis zu den Dekorationsaufträgen für mehrere Präsidenten, zeigt eine Erzählung, die auf Kontinuität über einen langen Zeitraum setzt statt auf einzelne Höhepunkte.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,3 und einer noch schmalen Bewertungsbasis lässt sich der Film als solide, aber nicht breit diskutierte Arbeit innerhalb des Dokumentarfilmgenres einordnen. Seit der Fertigstellung sind mehr als zehn Jahre vergangen, was den Film inzwischen selbst zu einem Zeitdokument über seine Hauptfigur macht. Innerhalb dokumentarischer Porträts über Einzelpersonen aus Mode und Design nimmt "Iris" durch seine biografische Breite eine eigene Stellung ein, ohne dass sich daraus eine über die genannten Fakten hinausgehende Einordnung ableiten ließe.
Bilder




Besetzung & Stab
- Iris Apfel als Self
- Carl Apfel als Self
- Tavi Gevinson als Self
- Bruce Weber als Self
- Harold Koda als Self
- Bill Cunningham als Self
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Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.