Jagd auf Dillinger (1973)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | John Milius |
|---|---|
| Genre | Krimi, Drama |
| Laufzeit | 107 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1973-07-20 |
| Budget | 1.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 2.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (124 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Nach einem Feuergefecht, bei dem fünf FBI-Agenten in Kansas City getötet werden, gerät John Dillinger ins Visier der Bundespolizei. Die Ermittler warten geduldig darauf, dass er ein Bundesgesetz bricht, und nehmen sich in der Zwischenzeit andere Gangster vor. Dillinger selbst wird durch seine Banküberfälle zu einer Art Volkshelden. Nach einem Ausbruch aus dem Gefängnis stößt er auf Pretty Boy Floyd und Baby Face Nelson, die sich seiner Gruppe anschließen. Damit steigt er zum meistgesuchten Verbrecher des Landes auf, und die Bundesagenten intensivieren die Jagd.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1973 unter der Regie von John Milius. In den Hauptrollen sind Warren Oates, Ben Johnson, Michelle Phillips und Cloris Leachman zu sehen. Es handelt sich um einen Kinofilm aus den Bereichen Krimi und Drama.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Krimi und Drama deutet an, dass es hier weniger um reine Action geht als um die Zeichnung einer Figur, die zwischen Gesetzesbruch und öffentlicher Verehrung changiert. Die Schlagworte True Crime und Nach wahrer Begebenheit weisen darauf hin, dass sich die Geschichte an realen Ereignissen orientiert und die Handlung nicht frei erfunden ist. Die Erzählung folgt einer klassischen Katz-und-Maus-Struktur: Auf der einen Seite die Bundesbehörde, die auf den richtigen Moment wartet, auf der anderen ein Mann, dessen Ruf ihm mehr Anhänger bringt, als seinen Verfolgern lieb ist. Dass sich im Verlauf weitere bekannte Gangsterfiguren wie Pretty Boy Floyd und Baby Face Nelson der Handlung anschließen, erweitert das Geschehen von einer Einzelfigur zu einem Panorama der Gangster-Ära.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,6 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld, ohne dass sich daraus eine breite Publikumsresonanz ablesen ließe. Seit seiner Entstehung 1973 sind mehr als fünfzig Jahre vergangen, was ihn als frühes Beispiel des True-Crime-Gangsterfilms der 1970er-Jahre einordnet, einer Zeit, in der sich das Kino verstärkt historischen Kriminalfällen zuwandte. Innerhalb dieses Genres steht er als eine von mehreren filmischen Annäherungen an die Figur Dillinger und die Gangster-Ära der 1930er-Jahre.
Bilder








Besetzung & Stab
- Warren Oates als John Dillinger
- Ben Johnson als Melvin Purvis
- Michelle Phillips als Billie Frechette
- Cloris Leachman als Anna Sage
- Harry Dean Stanton als Homer Van Meter
- Geoffrey Lewis als Harry Pierpont
- John P. Ryan als Charles Mackley
- Richard Dreyfuss als Baby Face Nelson
- John Martino als Eddie Martin
- Roy Jenson als Samuel Cowley
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Verfügbarkeit
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