Harry Dean Stanton
Werdegang
Harry Dean Stanton wurde am 14. Juli 1926 in West Irvine, Kentucky, geboren und starb am 15. September 2017 in Los Angeles. Erste Fernsehauftritte hatte er 1954, zwei Jahre später eine seiner frühen Filmrollen in Alfred Hitchcocks „Der falsche Mann". Danach war er häufig in Western als Schurke besetzt und etablierte sich als markanter Nebendarsteller. 1984 übernahm er unter der Regie von Wim Wenders in „Paris, Texas" eine seiner wenigen Hauptrollen, als Mann mit Gedächtnisverlust. Er spielte oft eigenbrötlerische, geheimnisvolle Figuren, mehrfach unter David Lynch, etwa in „Wild at Heart" und in der Serie „Twin Peaks", die er 1990, 1991 und in der Neuauflage 2017 begleitete. Seine letzte Hauptrolle hatte er 2017 in „Lucky".
Filmografie bei uns
Im Katalog sind 13 Titel mit Harry Dean Stanton vertreten, ganz überwiegend Filme, dazu eine Serie. Sie stammen aus den Jahren 1978 bis 2017, decken also eine Spanne von 39 Jahren ab – vom ersten Titel mit 52 Jahren bis zum letzten mit 91 Jahren. Die Genres reichen von Horror, Science-Fiction und Thriller über Drama, Mystery und Fantasy bis zu Krimi, Musik, Liebesfilm und Komödie, was auf ein breit gestreutes Wirken in unterschiedlichsten Stoffen hindeutet, darunter Titel wie „Alien", „Paris, Texas" und „Lucky".
Einordnung
Die Bewertungen der gelisteten Titel liegen zwischen 5,9 und 8,2 bei einem Schnitt von 7,0, was auf eine insgesamt solide bis gute Aufnahme hindeutet. Die höchsten Werte erreichen „Alien" mit 8,2 sowie die beiden Einträge zu „Paris, Texas" mit jeweils 8,1. Zwischen dem ältesten Titel von 1978 und dem jüngsten von 2017 liegen 39 Jahre, was die lange Präsenz im Katalog widerspiegelt.