Jenseits allen Zweifels (1956)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Fritz Lang |
|---|---|
| Genre | Krimi, Drama |
| Laufzeit | 80 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1956-09-13 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (130 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Reporter Tom Garrett hat sich von seiner Zeitung beurlauben lassen, um an seinem zweiten Roman zu arbeiten, kommt aber nicht recht voran. Sein Chef und künftiger Schwiegervater, der Zeitungsherausgeber Austin Spencer, hat eine andere Idee: ein Sachbuch über die Todesstrafe. Beide sind überzeugt, dass der Staatsanwalt Roy Thompson Geschworene systematisch beeinflusst und so auch Unschuldige zum Tode verurteilen lässt. Um das zu beweisen, planen sie ein riskantes Experiment: Sie wollen im Fall der ermordeten Burlesque-Tänzerin gefälschte Beweise platzieren, die Tom selbst belasten. Jeder Schritt der Fälschung soll dokumentiert werden, um nach dem Urteil alles offenzulegen und so eine öffentliche Debatte über die Abschaffung der Todesstrafe anzustoßen. Wie weit sich dieses Vorhaben tatsächlich kontrollieren lässt, bleibt zunächst offen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1956 unter der Regie von Fritz Lang. In den Hauptrollen sind Dana Andrews als Tom Garrett und Joan Fontaine zu sehen, an ihrer Seite Sidney Blackmer und Arthur Franz. Die Freigabe liegt bei 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Krimi und Drama passt zur Anlage der Geschichte: Es geht weniger um die Frage, wer der Täter ist, als um ein System, das mit vorgetäuschten Beweisen und einem konstruierten Justizirrtum arbeitet. Dass die Hauptfigur selbst zum Objekt der eigenen Kampagne wird, macht aus dem Thema Todesstrafe keine abstrakte Debatte, sondern eine persönliche Zuspitzung, bei der ein journalistisches Anliegen in eine unkontrollierbare Dynamik kippt. Die Besetzung mit Andrews und Fontaine in den zentralen Rollen deutet auf ein Kammerspiel aus Vertrauen, Manipulation und deren Folgen hin.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,8 bei einer noch überschaubaren Zahl an Stimmen bewegt sich der Titel im soliden Mittelfeld, ohne dass sich daraus eine breite Rezeption ablesen ließe. Seit der Entstehung 1956 sind fast siebzig Jahre vergangen, was den Film als Beitrag zu einer Zeit lesbar macht, in der Justizkritik und Krimihandlung in einem Werk zusammengeführt wurden. Innerhalb des Krimi-Drama-Genres steht er damit für eine Erzählweise, die gesellschaftliche Fragen über eine persönliche Verstrickung der Hauptfigur verhandelt, statt sie direkt zu benennen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Dana Andrews als Tom Garrett
- Joan Fontaine als Susan Spencer
- Sidney Blackmer als Austin Spencer
- Arthur Franz als Bob Hale
- Philip Bourneuf als Roy Thompson
- Edward Binns als Lt. Kennedy
- Shepperd Strudwick als Jonathan Wilson
- Robin Raymond als Terry Larue
- Barbara Nichols als Dolly Moore
- William F. Leicester als Charlie Miller
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Verfügbarkeit
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