Jenseits der Unschuld (1993)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Sidney Lumet |
|---|---|
| Genre | Thriller, Drama |
| Laufzeit | 107 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1993-06-04 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 12.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 22.866.222 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,7 (152 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Jennifer Haines ist eine erfolgreiche Strafverteidigerin, die den Fall des charmanten David Greenhill übernimmt. Er wird verdächtigt, seine Frau ermordet zu haben, tritt aber als selbstbewusster Playboy auf, der Jennifer von Anfang an mit seinem Auftreten beeindruckt. Zunächst lässt sie sich von seiner Ausstrahlung einnehmen, doch mit der Zeit wachsen ihre Zweifel an seiner Unschuld. Je tiefer sie sich in den Fall hineinarbeitet, desto deutlicher wird ihr, dass sie es mit einem Mann zu tun haben könnte, dessen Absichten weit gefährlicher sind, als sie zunächst dachte. Die berufliche Verpflichtung, ihren Mandanten zu vertreten, gerät zunehmend in Konflikt mit der Sorge um ihre eigene Sicherheit.
Entstehungsgeschichte
„Jenseits der Unschuld“ entstand 1993 unter der Regie von Sidney Lumet. In den Hauptrollen sind Rebecca De Mornay als Jennifer Haines und Don Johnson als David Greenhill zu sehen, unterstützt von Stephen Lang und Jack Warden. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Thriller und Drama zeigt sich hier vor allem im Verhältnis zwischen Anwältin und Mandant: Statt auf reine Spannungsmomente setzt die Geschichte auf ein psychologisches Kräftemessen, bei dem berufliche Distanz und persönliche Anziehung gegeneinander ausgespielt werden. Die Anlage der Handlung um eine Verteidigerin, die ihrem eigenen Mandanten nicht mehr vertraut, verschiebt den klassischen Gerichtsthriller in Richtung eines Kammerspiels aus Manipulation und Kontrolle. Dass die Hauptfigur zugleich Fachfrau und potenzielles Opfer ist, verleiht der Konstruktion ihre Spannung, ohne dass die eigentliche Auflösung vorwegzunehmen wäre.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,7 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich dessen, was Thriller-Dramen dieser Art gemeinhin erreichen. Über dreißig Jahre nach seiner Entstehung lässt sich das Werk vor allem als Beispiel für ein Genre lesen, das juristische Auseinandersetzung mit psychologischem Nervenkrieg verbindet. Innerhalb des Schaffens von Sidney Lumet, der für seine Auseinandersetzung mit moralischen Grauzonen bekannt ist, reiht sich der Film thematisch in ein Interesse an Figuren ein, die zwischen Pflicht und persönlicher Gefährdung stehen.
Bilder





Besetzung & Stab
- Rebecca De Mornay als Jennifer Haines
- Don Johnson als David Greenhill
- Stephen Lang als Phil Garson
- Jack Warden als Moe
- Dana Ivey als Judge Tompkins
- Ron White als Diangelo
- Norma Dell'Agnese als Emily
- Sean McCann als Nolan
- Luis Guzmán als Lt. Bernard Martinez
- Robert Kennedy als Caniff
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Verfügbarkeit
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