Killing Them Softly (2012)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Andrew Dominik |
|---|---|
| Genre | Krimi, Thriller |
| Laufzeit | 97 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2012-07-30 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 15.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 37.930.465 $ |
| TMDB-Bewertung | 6 (2.485 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Frankie und sein Kumpel Russell haben kein Geld mehr. Der eine ist ein Kleinstadtganove, der andere heroinabhängig, und beide sind dankbar, als der Geschäftsmann Johnny Amato ihnen einen heißen Tipp zusteckt: In New Orleans soll ein Pokerspiel in Mobsterkreisen stattfinden, bei dem besonders hohe Geldsummen zum Einsatz kommen.
Die beiden lassen sich das nicht zweimal sagen. Der Überfall gelingt tatsächlich, der gesamte Preispool von 30.000 Dollar wechselt den Besitzer. Damit beginnt allerdings erst das eigentliche Problem. Für Markie Trattman, Veranstalter des Spiels und selbst Mafioso, ist der Raub eine Schmach, die er nicht lange auf sich sitzen lassen kann. Er engagiert den berüchtigten Auftragskiller Jackie Cogan, der seinen New Yorker Kollegen Mickey hinzuzieht. Die beiden haben ihre ganz eigenen Methoden, um die Täter ihrer „gerechten“ Strafe zuzuführen.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Andrew Dominik bei diesem Spielfilm, der 2012 herauskam. In der Besetzung stehen Brad Pitt, Scoot McNairy, Ben Mendelsohn und James Gandolfini — vier Namen, die das Personal entlang einer Hierarchie verteilen: unten die Gelegenheitsdiebe, darüber die Männer, die aufräumen. Jugendliche unter 16 Jahren sind von der Freigabe ausgenommen.
Hinter den Kulissen
Krimi und Thriller bezeichnen hier zwei Zugriffe auf denselben Stoff. Das Krimielement liefert die Mechanik: ein Raub, eine geschädigte Partei, ein Auftrag zur Vergeltung. Der Thrilleranteil entsteht daraus, dass die Ausgangslage früh offenlegt, wer die Täter sind, und die Spannung stattdessen aus der Frage bezieht, wann und wie die Verfolger bei ihnen ankommen.
Auffällig ist, dass beide Seiten am Rand eines Geschäfts operieren, das ohne Vertrauen nicht funktioniert. Der Diebstahl trifft nicht bloß eine Kasse, sondern die Verabredung, dass ein solches Spiel überhaupt stattfinden kann. Dass die Anführungszeichen um die „gerechte“ Strafe gesetzt sind, deutet an, dass die Erzählung die Selbstgerechtigkeit dieses Milieus mitverhandelt.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung liegt bei 6,0 von 10, abgegeben haben sie 2453 Stimmberechtigte. Das ist ein belastbares Mittelfeld: genügend Beteiligung für ein verlässliches Bild, und ein Wert, der eher auf geteilte Meinungen hindeutet. 14 Jahre nach dem Erscheinungsjahr steht der Film als kühl erzähltes Gangsterstück da, das sich weniger für den Coup als für dessen Abwicklung interessiert.
Bilder








Besetzung & Stab
- Brad Pitt als Jackie Cogan
- Scoot McNairy als Frankie
- Ben Mendelsohn als Russell
- James Gandolfini als Mickey
- Ray Liotta als Markie Trattman
- Richard Jenkins als Driver
- Vincent Curatola als Johnny Amato
- Sam Shepard als Dillon
- George Carroll als Kenny Gill
- Max Casella als Barry Caprio
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Verfügbarkeit
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