One More Time with Feeling (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Andrew Dominik |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm, Musik |
| Laufzeit | 113 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-09-02 |
| TMDB-Bewertung | 7,8 (107 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Zentrum steht die Entstehung eines Albums: Nick Cave & The Bad Seeds arbeiten an "Skeleton Tree", und der Film begleitet diesen Prozess vom Schreiben über das Einspielen bis zur Aufführung der Stücke. Ursprünglich als reine Konzertaufnahme gedacht, verschiebt sich der Fokus während der Beobachtung auf etwas Tieferes: die Umstände, unter denen die Musik entsteht, drängen sich in den Vordergrund. Was als Dokumentation künstlerischer Arbeit beginnt, wird zu einem Blick auf einen Menschen, der versucht, sich durch eine sehr dunkle Phase hindurchzuarbeiten. Der Film hält diesen Prozess in kargen, reduzierten Bildern fest, ohne die Schwere der Situation zu glätten oder aufzulösen.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Andrew Dominik, der Dokumentarfilm stammt aus dem Jahr 2016 und ist in Schwarz-Weiß gehalten. Vor der Kamera stehen Nick Cave, Warren Ellis, Jim Sclavunos und Susie Bick, die gemeinsam die Aufnahme- und Entstehungssituation des Albums abbilden. Der Film bewegt sich zwischen Musikdokumentation und persönlicher Nahaufnahme und verzichtet dabei auf eine klassische Erzählerstimme im Sinne einer distanzierten Einordnung.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Dokumentarfilm und Musikgenre verweist auf eine Doppelnatur des Projekts: Es ist zugleich Aufnahme eines Werks und Porträt eines Zustands. Dass sich das ursprüngliche Konzept – eine reine Performance-Dokumentation – im Verlauf verändert, zeigt, wie stark sich Form und Inhalt hier gegenseitig beeinflussen. Die Schwarz-Weiß-Ästhetik unterstreicht die reduzierte, fragile Grundhaltung, die dem Stoff eigen ist, ohne dass der Film dies kommentierend erklären müsste. Die kleine Besetzung aus Musikern und einer weiteren Person aus dem unmittelbaren Umfeld deutet auf einen intimen, wenig inszenierten Zugang hin.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,8 von 10 Punkten bei einer noch recht begrenzten Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film in einem oberen Bereich, wobei die schmale Bewertungsbasis Vorsicht bei der Verallgemeinerung nahelegt. Seit dem Erscheinungsjahr 2016 sind mittlerweile knapp zehn Jahre vergangen, ohne dass sich am dokumentarischen Charakter des Materials etwas ändert. Innerhalb der Musikdokumentarfilme sticht er durch seine Zurückhaltung und die Verweigerung einfacher Erklärungen heraus.
Bilder

Besetzung & Stab
- Nick Cave als Self
- Warren Ellis als Self
- Jim Sclavunos als Self
- Susie Bick als Self
- Earl Cave als Self
- Andrew Dominik als Self
- Martyn Casey als Self
- Thomas Wydler als Self
- George Vjestica als Self
- Else Torp als Self
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Verfügbarkeit
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