King George - Ein Königreich für mehr Verstand (1994)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Nicholas Hytner |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama, Historie |
| Laufzeit | 107 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1994-12-28 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 15.238.994 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (274 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
England, 1788. König George III. regiert seit über siebenundzwanzig Jahren, an seiner Seite Königin Charlotte, mit der er fünfzehn Kinder hat. Er liebt das einfache Landleben, Ordnung und Zurückgezogenheit. Doch die Last der verlorenen amerikanischen Kolonien, Streitigkeiten mit dem Parlament, mit seinem Premierminister Pitt dem Jüngeren und mit seinem Sohn, dem eitlen, heimlich mit einer Katholikin verheirateten Prinzen von Wales, lasten schwer auf ihm. Dann mehren sich beunruhigende Zeichen: Der König wird unberechenbar, cholerisch, unruhig, weckt seinen Haushalt zu ungewöhnlichen Stunden, benimmt sich zunehmend befremdlich. Auch sein Urin verfärbt sich auf auffällige Weise. Die Erzählung folgt dem schleichenden Zusammenbruch eines Monarchen, dessen Zustand seine Umgebung und sein Reich vor eine Zerreißprobe stellt.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1994 unter der Regie von Nicholas Hytner und beruht auf einer wahren Begebenheit. In den Hauptrollen sind Nigel Hawthorne, Helen Mirren, Ian Holm und Anthony Calf zu sehen. Die Altersfreigabe liegt bei 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie, Drama und Historie deutet darauf hin, dass der Film den Ernst der Krankheit nicht ausklammert, ihn aber mit Blick für das Absurde am höfischen Zeremoniell und den Machtspielen um den König erzählt. Dass die Geschichte auf realen Ereignissen basiert, gibt ihr eine dokumentarische Erdung, während die Besetzung mit erfahrenen Bühnen- und Filmdarstellern nahelegt, dass viel Gewicht auf Dialog und Charakterzeichnung liegt statt auf äußerer Handlung. Die Konzentration auf einen begrenzten Zeitraum und einen einzelnen, zunehmend isolierten Protagonisten prägt die Anlage des Stoffes als Kammerspiel im großen historischen Rahmen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,8 bei einer noch überschaubaren Anzahl an Stimmen bewegt sich der Film im soliden, aber nicht überragenden Bereich für historische Dramen mit komödiantischen Elementen. Seit dem Erscheinungsjahr 1994 sind mittlerweile über dreißig Jahre vergangen, was ihn zu einem Werk macht, das inzwischen selbst als Zeitdokument seiner Entstehungszeit betrachtet werden kann. Innerhalb des Genres historischer Charakterstudien steht er als Beispiel dafür, wie sich private Krankheitsgeschichte und öffentliche Machtfragen miteinander verweben lassen.
Bilder




Besetzung & Stab
- Nigel Hawthorne als George III
- Helen Mirren als Queen Charlotte
- Ian Holm als Willis
- Anthony Calf als Fitzroy
- Amanda Donohoe als Lady Pembroke
- Rupert Graves als Greville
- Geoffrey Palmer als Warren
- Julian Wadham als Pitt
- John Wood als Thurlow
- Rupert Everett als Prince of Wales
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Verfügbarkeit
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