Küss mich, Dummkopf (1964)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Billy Wilder |
|---|---|
| Genre | Komödie, Liebesfilm |
| Laufzeit | 119 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1964-12-22 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 3.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 10.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (222 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In dem verschlafenen Nevada-Städtchen Climax lebt Orville Spooner, ein eifersüchtiger Klavierlehrer, der nebenbei mit dem Tankwart Barney Millsap Songs schreibt. Als der berühmte Las-Vegas-Sänger Dino mit leerem Tank in der Stadt hängenbleibt, wittert Barney die Chance, eine ihrer Kompositionen an den Mann zu bringen. Er sabotiert Dinos Wagen, um ihn über Nacht festzuhalten, und schickt seine eifersüchtige Ehefrau Zelda vorsorglich aus dem Haus. Um den charmant-lüsternen Dino bei Laune zu halten, engagiert Barney die Prostituierte Polly, die für eine Nacht als Orvilles Ehefrau auftreten soll. Polly gefällt die Rolle der Ersatzgattin besser als der Umgang mit Dino, während dieser in einer Bar auf die echte Zelda trifft.
Entstehungsgeschichte
Billy Wilder führte bei dieser Komödie aus dem Jahr 1964 Regie. In den Hauptrollen stehen Dean Martin, Kim Novak, Ray Walston und Felicia Farr. Der Film ist ab 6 Jahren freigegeben und verbindet Elemente der Komödie mit denen eines Liebesfilms.
Hinter den Kulissen
Schon der Name der Kleinstadt Climax verweist mit einem Augenzwinkern auf das, worum sich die Handlung dreht: Verwechslung, Verführung und doppeltes Spiel. Die Konstellation aus eifersüchtigem Ehemann, abwesender Ehefrau und einer Frau, die eine andere spielt, treibt eine Geschichte voran, in der Identitäten bewusst verschoben werden, um persönliche und berufliche Interessen zu befördern. Die Mischung aus Komödie und Liebesfilm zeigt sich darin, dass die eigentliche Romanze nicht zwischen den vermeintlich zusammengehörenden Paaren entsteht, sondern quer zu den ursprünglichen Absichten der Figuren verläuft. Die Besetzung mit einem bekannten Sänger-Darsteller neben komödiantisch erfahrenen Schauspielern legt nahe, dass Gesang und Auftrittsmomente Teil der Inszenierung sind, ohne dass dies die eigentliche Verwicklungskomödie in den Hintergrund drängt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,0 bei einer eher schmalen Stimmenbasis zählt der Film heute nicht zu den meistdiskutierten Werken seiner Zeit, wird aber von jenen, die ihn bewertet haben, überwiegend positiv gesehen. Seit der Entstehung 1964 sind mehr als sechzig Jahre vergangen, was den Film klar in eine frühere Ära der Filmkomödie einordnet, in der Wilder mit Tabuthemen wie Ehebruch und Prostitution spielte, ohne sie explizit zu zeigen. Innerhalb der romantischen Komödie steht er damit für einen Ansatz, der Situationskomik aus moralisch heiklen Konstellationen zieht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Dean Martin als Dino
- Kim Novak als Polly the Pistol
- Ray Walston als Orville Jeremiah Spooner
- Felicia Farr als Zelda Spooner
- Cliff Osmond als Barney Milsap
- Barbara Pepper als Big Bertha
- Skip Ward als Milkman
- Doro Merande als Mrs. Pettibone
- Tom Nolan als Johnnie Mulligan
- Alice Pearce als Mrs. Mulligan
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