L.A. Crash (2005)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Paul Haggis |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 115 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2005-05-06 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 6.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 98.400.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (4.008 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein politisch unsicherer Bezirksstaatsanwalt und seine reizbare Frau werden in ihrem Auto von zwei jungen Schwarzen entführt. Ein reicher schwarzer Fernsehregisseur und seine Frau werden von einem weißen rassistischen Polizisten und dessen unentschlossenem Partner angehalten. Ein Polizeiinspektor und seine lateinamerikanische Partnerin, mit der ihn zugleich ein Verhältnis verbindet, ermitteln in einem Fall, in dem ein weißer Polizist einen schwarzen Polizisten erschossen hat.
Drei Ausgangslagen also, jede für sich vollständig, jede mit eigenen Beteiligten. Was sie miteinander verbindet, bleibt offen.
Entstehungsgeschichte
Der Film erschien 2005 unter der Regie von Paul Haggis; der englische Titel lautet „Crash“. Zur Besetzung gehören Don Cheadle, Sandra Bullock, Brendan Fraser und Matt Dillon. Die Altersfreigabe liegt bei 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Der Film ist ein reines Drama, und das ist ungewöhnlich klar. Weder Thriller noch Krimi tauchen auf, obwohl Entführung, Polizeikontrolle und ein tödlicher Schuss vorkommen. Die Zuordnung deutet darauf hin, dass es nicht um die Aufklärung dieser Vorfälle geht, sondern um die Menschen, die in sie geraten.
Die Erzählform ist bemerkenswert. Statt einer Hauptfigur gibt es mehrere gleichrangige Stränge, die nebeneinander geführt werden. Eine solche Anlage arbeitet mit Parallelen und Kontrasten: Jede Situation kommentiert die anderen, ohne dass es dazu eines erklärenden Kommentars bedürfte. Auffällig ist, dass in allen drei Konstellationen Herkunft und Hautfarbe ausdrücklich mitbenannt werden, ebenso wie soziale Stellung, Beruf und Machtverhältnis. Der Stoff macht diese Merkmale damit selbst zum Gegenstand, statt sie beiläufig mitlaufen zu lassen. Dass mehrfach Menschen aufeinandertreffen, die sich nicht ausgesucht haben, einander zu begegnen, gibt der Konstruktion ihre Reibung.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,2 von 10 Punkten bei mehreren tausend Stimmen liegt die Bewertung im gehobenen Bereich bei solider Beteiligung. Einundzwanzig Jahre nach dem Erscheinen lässt sich der Film als Ensembledrama einordnen, das gesellschaftliche Konflikte über verschränkte Einzelgeschichten verhandelt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Don Cheadle als Det. Graham Waters
- Sandra Bullock als Jean Cabot
- Brendan Fraser als Rick Cabot
- Matt Dillon als Officer John Ryan
- Jennifer Esposito als Ria
- Michael Peña als Daniel Ruiz
- Terrence Howard als Cameron Thayer
- Thandiwe Newton als Christine Thayer
- Ludacris als Anthony
- Larenz Tate als Peter
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Verfügbarkeit
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