La La Land (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Damien Chazelle |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 128 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-12-01 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Budget | 30.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 509.183.536 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,9 (18.494 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Mia arbeitet in einem Café auf dem Gelände eines Filmstudios und geht zu Vorsprechen, bei denen ihr niemand zuhört. Sebastian spielt Jazzpiano in Bars, wo er Weihnachtslieder herunterspielen soll, und träumt von einem eigenen Klub. Sie begegnen sich mehrfach unter unpassenden Umständen, bevor daraus etwas wird.
Der Film folgt ihnen über vier Jahreszeiten und erzählt ihre Beziehung entlang der Karrieren, die beide anstreben. Sein Thema ist nicht, ob die Liebe hält, sondern was sie kostet — und im Schlussteil zeigt er in einer langen Nummer, wie es hätte laufen können, ohne diese Version zu behaupten.
Entstehungsgeschichte
Damien Chazelle schrieb das Drehbuch bereits 2010, gemeinsam mit dem Komponisten Justin Hurwitz, seinem Studienfreund. Kein Studio wollte es finanzieren: Ein Originalmusical ohne bekannte Vorlage, mit Jazz und einem uneindeutigen Ende, galt als unverkäuflich. Verlangt wurden Änderungen an Musikrichtung und Schluss, die Chazelle ablehnte.
Er drehte stattdessen "Whiplash" — mit einem Bruchteil des Budgets und ausdrücklich als Nachweis, dass er einen Film über Musik inszenieren kann. Nach dessen Erfolg 2014 kam "La La Land" zustande. Emma Watson und Miles Teller waren zunächst vorgesehen; besetzt wurden schließlich Emma Stone und Ryan Gosling, die zuvor bereits zweimal gemeinsam gespielt hatten.
Hinter den Kulissen
Die Eröffnungsnummer auf einer Autobahnauffahrt wurde an einem realen Zubringer in Los Angeles gedreht, der dafür an zwei Tagen bei über vierzig Grad gesperrt wurde. Sie wirkt wie eine einzige Einstellung, besteht tatsächlich aus wenigen verdeckt zusammengefügten Aufnahmen.
Ryan Gosling nahm über Monate täglich Klavierunterricht, damit alle Aufnahmen ihn tatsächlich spielend zeigen — es gibt keine Schnitte, die Hände verbergen. Chazelle drehte auf 35-mm-Film in CinemaScope und ließ die Farben durch Kostüm und Ausstattung stark sättigen, in Anlehnung an die Musicals von Jacques Demy und an die MGM-Filme der 1950er.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 447 Millionen Dollar ein und gewann sechs Oscars, darunter Damien Chazelle als bisher jüngster Preisträger in der Regiekategorie und Emma Stone als beste Hauptdarstellerin. Bekannt wurde die Verleihung 2017 aus einem anderen Grund: "La La Land" wurde versehentlich als bester Film ausgerufen, bevor der Irrtum auf offener Bühne korrigiert und der Preis an "Moonlight" übergeben wurde.
Die Debatte um den Film drehte sich vor allem um seinen Umgang mit Jazz — der Vorwurf lautete, ein weißer Hauptdarsteller werde als Bewahrer einer Schwarzen Musiktradition inszeniert. Unstrittig blieb die Wirkung auf das Genre: Nach Jahrzehnten, in denen Originalmusicals im Kino als erledigt galten, wurde wieder in sie investiert.
Bilder








Besetzung & Stab
- Ryan Gosling als Sebastian
- Emma Stone als Mia
- John Legend als Keith
- Rosemarie DeWitt als Laura
- Finn Wittrock als Greg
- Callie Hernandez als Tracy
- Sonoya Mizuno als Caitlin
- Jessica Rothe als Alexis
- Tom Everett Scott als David
- Josh Pence als Josh
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Verfügbarkeit
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