Lebendig begraben (1962)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Roger Corman |
|---|---|
| Genre | Horror, Drama, Mystery, Thriller |
| Laufzeit | 81 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1962-03-07 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Einspielergebnis | 1.250.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (148 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Guy Carrell hat kurz nach seiner Hochzeit nur einen Gedanken im Kopf: die Furcht, lebendig begraben zu werden, ein Schicksal, das er auch seinem verstorbenen Vater zuschreibt. Um seine Angst zu bezwingen, lässt er den Sarg des Vaters öffnen, um sich selbst Gewissheit zu verschaffen. Der Anblick der Leiche löst bei ihm einen so heftigen Schock aus, dass er selbst für tot gehalten und rasch beerdigt wird. Dass er in Wahrheit noch lebt, bleibt zunächst unbemerkt. Als er sich schließlich befreien kann, muss er feststellen, dass seine eigene Frau die eilige Bestattung aus finanziellen Motiven mitgetragen hat. Was daraus folgt, treibt die Geschichte in ihre dunkelste Richtung.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1962 unter der Regie von Roger Corman. In den Hauptrollen sind Ray Milland, Hazel Court, Richard Ney und Heather Angel zu sehen. Die Altersfreigabe liegt bei 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Horror, Drama, Mystery und Thriller zeigt, dass es hier weniger um plakative Schockmomente geht als um eine psychologisch aufgeladene Angstfigur, deren Zwangsvorstellung sich als tragisch berechtigt erweist. Die Geschichte baut auf einer klassischen Konstellation auf: ein Mann, dessen innere Not von seinem Umfeld ausgenutzt wird, und eine Ehe, die sich als Bedrohung statt als Schutzraum entpuppt. Dass die Auflösung Rachemotive freisetzt, verschiebt den Fokus im letzten Teil von der Opferrolle Guys hin zu einer düsteren Abrechnung, was dem Stoff eine zusätzliche moralische Ambivalenz verleiht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,3 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Titel im soliden Mittelfeld, ohne dass sich daraus eine breite Zustimmung ablesen ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 1962 sind über sechs Jahrzehnte vergangen, was den Film in eine frühe Phase des psychologisch grundierten Horrorkinos einordnet, in der Ängste stärker über Atmosphäre und Figurenzeichnung als über explizite Gewalt vermittelt wurden. Innerhalb des Genres steht er damit für eine Erzählweise, die auf Verunsicherung statt auf Effekt setzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Ray Milland als Guy Carrell
- Hazel Court als Emily Gault
- Richard Ney als Miles Archer
- Heather Angel als Kate Carrell
- Alan Napier als Dr. Gideon Gault
- John Dierkes als Sweeny
- Dick Miller als Mole
- Brendan Dillon als Minister
- Clive Halliday als Judson
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Verfügbarkeit
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